Buchzitate - Veras Literaturtraum

Buchzitate


Hier findet ihr eine Übersicht von Buchzitaten, die mich ganz besonders berührt, inspiriert oder zum Lachen gebracht haben - zu sämtlichen hier aufgelisteten Büchern findet ihr in meinen Rezensionen ausführliche Infos.
Viel Spaß beim Stöbern ;)

2019 gelesen


Das hier ist nicht zu vergleichen mit ein paar Hexen oder Abtrünnigen, die Jagd auf dich machen. Brachion werden nur zu einem Zweck erschaffen: Sie jagen, sie foltern, sie töten. Schnell, brutal und effektiv. Niemand entkommt einem Brachion - und gar schon nicht Thanatos' bestem Schüler.
- Elias in "Izara - Sturmluft" auf Seite 74 -

Frauen durften nicht lesen. Frauen durften ihre Ehemänner, ihre Arbeit, ihre Zukunft nicht selbst wählen. Sie durften nicht nach Perlen tauchen und keine Waren auf dem Markt verkaufen, um ihre Familien zu unterstützen. Sie durften sich nicht die Haare schneiden, es sei denn, ein Mann befahl es. Sie durften nicht eigenständig denken. Sie durften nicht aussuchen, was sie wollten. Aber warum?
- Serina in "Iron Flowers - Die Rebellinnen" auf Seite 251/252 -

"Vielleicht..." Ellie holte tief Luft. "Vielleicht können wir ja einfach so tun, als wärst du ich." "Was?" Ellie ließ ihr schiefes Lächeln aufblitzen. Lottie fasste sich wieder. "Na gut, wenn du das wirklich willst?" Sich sozusagen mit offizieller Erlaubnis als Prinzessin ausgeben zu dürfen - das klang wie eine Geschichte, die sie sich als Kind ausgedacht hatte. - Lottie und Ellie in "Prinzessin Undercover - Geheimnisse" auf S. 101 -

Er hörte ihr einfach nicht zu. Er wollte noch nicht mal hören, was sie zu sagen hatte. Sie drehte den Kopf weg, die Tränen liefen ihr über die Wangen. Alex streckte die Hand aus, um sie ihr wegzustreichen, aber sie lehnte sich zurück, bevor er sie berühren konnte. Er seufzte.
- Sage und Alex in "Liebe und Lügen" auf S. 71 -

"Ich habe meine Bestimmung aus den Augen verloren." Er strafft sich und wirkt wieder wie Dante Letos, der Sohn des mächtigen Generals Leemal. Mein Herz gerät ins Stocken und eine Stimme in mir würde am liebsten "Nein" rufen, will die andere Seite von ihm zurückhaben. Doch das würde ihm noch mehr Schmerzen bereiten, daher presse ich die Worte wieder zurück in mein Herz.
- Akasha und Dante in "Heliopolis - Die namenlosen Liebenden" auf Seite 30 -

Beinahe über Nacht begannen fremde User meine Beiträge zu liken, zu kommentieren und mir zu folgen. Bri hatte mir eine PN geschickt und nachgefragt, was da los war und ob es mir gut ginge - als könnte sie direkt in mich hineinsehen, was ich nicht ausstehen konnte. Dieses erste Foto und die Reaktionen darauf hatten mir ein gutes Gefühl gegeben, als alles andere gar nicht gut war. Das sollte sie mir nicht wieder wegnehmen.
- Mari in "Offline ist es nass, wenn's regnet" auf Seite 39 -

Nomi starrte Serina an, als wäre sie eine Fremde. Ihre Schwester hatte jegliche Zartheit verloren, jedes Anzeichen von Unterwürfigkeit. Sie ähnelte längst keiner Grace mehr. Statt von Tanzschritten und Gesichtscremes sprach sie von Blut und Tod. Von Mord. Und die Wahrheit, die Nomi vom ersten Moment ihres Wiedersehens an gedämmert hatte, wurde nun zur Gewissheit: Serina war eine Kriegerin geworden.
- Nomi in "Iron Flowers - Die Kriegerinnen" auf Seite 38 -

Freiheit erkämpft man sich nicht nur einmal, Kazimyrah. Frieden kommt und geht, genau wie die Jahrhunderte. Ich kann es mir nicht erlauben, nachlässig zu werden. Die Leute haben ein kurzes Gedächtnis. Das Vergessen ist die Gefahr, die ich am meisten fürchte.
- Königin Jezelia in "Der Klang der Täuschung" auf Seite 127 -

2018 gelesen


 »Die Magie ist ein Geschenk, kein Recht, das wir besitzen, auch wenn einige Leute das vielleicht anders sehen.«
- Reid Kelvin in "Sturmtochter - Für immer verboten" auf S. 273 -

 »Ich hasste es, das Mädchen zu sein, das Partys kriechend verließ. Ich hasste es, Hartleys kleine, behinderte Freundin zu sein.«
- Corey Callahan in "The Ivy Years - Bevor wir fallen" auf S. 175 -

"Das hier wurde auf Kosten der Menschen erschaffen, die ihr umgebracht habt", hatte Em einmal zu ihm gesagt, nicht ganz zu Unrecht. Vielleicht war Lera tatsächlich nichts weiter als ein blutbeschmiertes, sinkendes Schiff [...].
- Cas' Gedanken in "Die Legende der vier Königreiche - Vereint" auf S. 60 -

 »Ich werde Jana in Ruhe lassen. Ich werde weder ihr Leid noch einmal hinaufbeschwören, noch werde ich meines auf ihr abwälzen. Sie mag der einzige Mensch auf der Welt sein, mit dem ich mir überhaupt vorstellen kann, etwas so Intimes wie Schmerz zu teilen - warum auch immer das so ist.«
- Leander in "Nichts ist gut. Ohne dich" auf S. 65 -

 »Ich sehe ihn an und frage mich, wie viel Leander in diesem Wesen steckt, das wie eine Hülle auf mich wirkt. Als wären wir beide nur Hüllen unserer ehemaligen Ichs, die versuchen aufeinander zuzugehen, wohl wissend, dass ihnen Rückgrat und Seele fehlen, und Füße, um den ersten Schritt zu tun.«
- Jana in "Nichts ist gut  Ohne dich" auf S. 83 -


 »Ich habe lange genug gelitten, doch nun ist Leander zurück in meinem Leben und ich habe nicht das Gefühl, dass er mir nicht guttut, im Gegenteil. Er wirkt wie Balsam auf meine Wunden, er lindert den Schmerz, er macht, dass ich mich wieder vollständig fühle, ganz.«
- Jana in "Nichts ist gut. Ohne dich" auf S. 219 - 

"Ich war der Letzte, der deinen Bruder gesehen hat, da war er schon tot. Ich war der Letzte, der mit meiner Mutter gesprochen hat, der Letzte, der ihre Hand gehalten hat. Ich dachte, es sei schwer, meine Mutter gehen zu lassen, es würde mich fertig machen, mich zerstören. Aber weißt du was? Es ist noch viel schlimmer."
- Leander in "Nichts ist gut. Ohne dich" auf S. 287 -

"Ich wünschte, er würde aufhören, das mit mir zu machen. Seitdem ich ihm begegnet war, fühlte ich mich wie ein anderer Mensch."
- Tatyana in "Royal - Ein Königreich aus Glas" auf S. 89 -

"Mein Herz sagte mir ununterbrochen, dass er mich liebte. Doch mein Kopf und die Vernunft ließen diese Hoffnung nicht zu. Sie wollten mir klarmachen, dass ich zu blind war, zu blind, um zu merken, dass ich nur benutzt wurde." 
- Tatyana in "Royal - Eine Krone aus Alabaster" auf S. 279 -

"Die Menschen Viterras wehrten sich mit aller Macht gegen einen Gegner, der sich angemaßt hatte, ihre Heimat für sich zu beanspruchen. Aber Viterra würde nicht einfach so vereinnahmt werden, so wie es die Eindringlinge gehofft hatten. Viterra würde siegen oder mit so einem lauten Knall untergehen, dass der Rest der Welt sich noch schämen würde, an einer Übernahme beteiligt gewesen zu sein."
- Tatyana in "Royal - Eine Hochzeit aus Samt" auf S. 469 -

"Mein Blick wanderte noch einmal zum See, zu dieser bedrückenden Idylle, und für einen winzigen Augenblick empfand ich so etwas wie Ruhe in mir. Wenn ich übermorgen im Palast sterben würde, dann wenigstens nicht umsonst. Für meine Familie. Für das Leben, dass ihnen bestimmt war. Für unser Königreich. Für Phillip. Für unsere Freiheit."
- Tatyana in "Royal - Einr Hochzeit aus Samt" auf S. 491 -

"All die ungesagten Worte in mir sind Verständnis und Unverständnis zugleich, sie sind Einsamkeit und Gesellschaft, sie sind mein Gefängnis und meine Freiheit. Sie sind wie Fremde, die mich umarmen, und wie Freunde, die mir den Rücken kehren. Sie sind da und sie können nicht heraus - sie sind wie ich."
- Hannah in "Die Stille meiner Worte" auf S. 9 -

"Da ist plötzlich mehr als sonst. Mehr als Angst, Schuld und Trauer - und ich fühle mich schlecht deswegen. Ich darf nicht zulassen, dass es sich einnistet. Ich muss dagegen ankämpfen. Gegen das Gefühl, das, was es mit mir macht, gegen das Wort mit all seinen acht Buchstaben.
Hoffnung."
- Hannah in "Die Stille meiner Worte" auf S. 145 -

"Beim Engel geht es doch nicht einfach nur um die violetten Augen. Der Engel ist ein Symbol. Ein Symbol, dass du erschaffen hast. Mit deinem Mut und deiner Charakterstärke. Du hast die Menschen inspiriert, hast das Gute in ihnen geweckt, dank dir konnten sie wieder an etwas glauben."
- Adam Faulkner in "Moondust" auf S. 60 -

"Es ist nicht sicher, hier zu sitzen und mich von Cole so ansehen zu lassen. Es fühlt sich an, als würde sich ein Fenster in mir öffnen. Doch er fährt mich in meinen Tod. Er darf mir keine Hoffnung schenken. Cole darf mich nicht so ansehen und mich dazu bringen, leben zu wollen."
- Cat in "Cat & Cole - Die letzte Generation" auf S. 246 -

"Wir können schreien, wir können weinen und ignorieren, aber es sind tatsächlich die Dinge, die wir tun, wenn wir denken, dass niemand zuschaut, die am meisten von uns offenbaren.
- Nora in "Between Us" auf S. 283 -

"Wenn ich mit dir zusammen bin, möchte ich einfach nicht diese Art Typ sein. Der mit den vielen Problemen." Ich schnappte nach Luft. Weil ich genau dasselbe getan, genau dieselbe Entscheidung getroffen hatte. Er wusste nicht das Geringste über mich, weil ich nicht diese Art Mädchen sein wollte.
- Bridger und Scarlet in" The Ivy Years - Was wir verbergen" auf S. 86 -

Er runzelte die Stirn vor Unglauben, Schmerz, Entsetzen über das, was er gerade erkennt. „Eve?”
Sein Gesichtsausdruck, seine Finger auf meinem Rücken...beides erfüllt mich mit Grauen. Ich bin noch nicht so weit, es ihm zu erzählen. Ich bin noch nicht bereit.
- Eve in "Weil du mich liebst" auf S. 186 - 

Aidens Augen blieben für eine kurze Weile auf mir liegen, dann schnellte er blitzschnell hoch, um sich mit aller Kraft auf den Dämon zu werfen. Da war kein Vorwurf in seinen Augen gewesen. Kein Bedauern, sich für eine Idiotin wie mich zu opfern. Da war bloß Liebe gewesen. Liebe und Vertrauen.
- Caitlyn in "Himmelstochter" auf S. 290 -

"Wird der König uns nicht auf der Stelle erschießen lassen?", wende ich ein. Robin gibt einen erstickten Laut von sich. Doch Ninons Blick bleibt gnadenlos. "Ja, dir Sache könnte schwer nach hinten losgehen. Aber wie heißt es so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt."
- Rea in "Palace Of Fire" auf S. 136 - 

"Ich suche nach Ablehnung, kann nicht verstehen, wie das Volk gutheißen kann, dass der mächtigste Begabte sich mit einer Trägerin des leeren Zeichens vermählen will. Doch ich finde nichts als Hoffnung in ihren Augen. Hoffnung, die auf mich übergeht und mir mehr bedeutet als die gemurmelten Standartworte der Wissenden."
- Akasha in "Heliopolis - Magie aus ewigem Sand" auf S. 123 -

Ich war so lange mit Tausenden von Wörtern, die ich nicht ausdrücken konnte, alleine gewesen. Und nun kam dieser nerveraufreibende, attraktive Mann daher, [...] und konnte mich plötzlich hören, als ob ich tatsächlich sprach. Als sei ich eine Frau statt eines Vogels im Käfig. Ein Mensch, statt eines stummen Geistes, den niemand wahrnahm.
- Lark in "Bird & Sword" auf S. 102 - 

In diesem Moment tut mir alles weh. Jeder Zentimeter meines Körpers. Jeder Gedanke. Es fühlt sich so an, als würde ich gerade an den Bildern in meinem Kopf ersticken. An den wunderschönen Augenblicken, die ich mit Oskar teilen durfte. Aber wenn mich jemand fragen würde, ob sie es wert wären, wäre die Antwort einfach: Es wären die besten meines Lebens.
- Tessa in "Mein bester letzter Sommer" auf S. 89 -

Mein Blick fällt auf Oskars Gesicht, und ich spüre, wie mir Tränen in die Augen steigen. Ich dachte, ich gehe als unbeschriebenes Blatt, aber das werde ich nicht. Oskar hat Spuren hinterlassen. Seine Gefühle in meinem Herzen, seine Stimme in meinem Kopf und seine Hände auf meiner Haut. Ich glaube, ich habe es verstanden. Liebe ist genug. Und ich wurde geliebt.
- Tessa in "Mein bester letzter Sommer" auf S. 350 -

Wenn ein Mensch sich das Leben nimmt, endet nicht nur seines. Er zerstört das gesamte Gefüge. Die Ordnung. Das Gleichgewicht. Wie die Druckwelle, nachdem eine Bombe detoniert. Was bleibt, ist emotionale Verwüstung. Alle sagen, man soll reden. Aber das ändert nichts. Über den Tod zu sprechen kann ihn nicht rückgängig machen. Man versucht nur, Worte zu finden, wo sie einem fehlen.
- Luise in "Nicht weg und nicht da" auf S. 163 -

 Die Sehnsucht nach dem Mann, dem ich mein Herz geschenkt hatte, hinterließ Abdrücke in meiner Seele und das Fieber, das zusätzlich kam, schwächte meine Urteilskraft.
 Ich wünschte mir Khaos' starke Arme, die mich hielten. Aber nur ganz leise. Denn ich wusste zumindest das: Meine Wünsche waren gefährlich für die Seelen anderer Leute.
- Daya in "KHAOS - touching soul" auf S. 293 -

"Ich weiß, dass ihr Angst habt." Alle drehen sich zu mir um. "Ich habe auch Angst. Aber ich weiß, dass eure Wut größer ist als die Angst, denn sie hat euch hergeführt. Jeder von uns würde von den Soldaten und der Monarchie schikaniert, obwohl sie uns eigentlich schützen sollten. Heute schlagen wir zurück! Heute müssen sie dafür büßen!"
- Zélie in "Children Of Blood And Bone - Goldener Zorn" auf S. 575 - 

Ich habe ihm vertraut. Ich habe geglaubt, sein wahres Ich zu kennen. Kann ich mich wirklich so in ihm getäuscht haben? Aber wieso sollte er mir das antun wollen? Nach allem, was wir in den letzten Monaten zusammen durchgestanden haben? Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger passen die verschiedenen Puzzleteile zusammen. 
- Ruby in "Save Us" auf S. 34 / 35 - 

Ich könnte es nicht noch einmal ertragen, sie zu verlieren. Nicht, nachdem wir schon so große Hürden überwunden haben. Nicht, wo ich weiß, dass sie das Beste ist, was mir jemals passiert ist. 
"Seit ich dich kenne, ist mein Leben so verdammt durcheinander", sagt sie rau. "Ich weiß nicht wie ich daran glauben soll."
Meine Hand bebt an ihrer Wange. "Das verstehe ich. Bis du das schaffst, glaube ich einfach für uns beide daran."
- James und Ruby in "Save Us" auf S. 58 -

"Lass es uns zu Ende bringen."
Ich nickte und verschränkte meine Finger mit seinen. Und als uns das Sonnenlicht einhüllte und die Welt ein weiteres Mal in den buntesten Farben an uns vorbeizog, wusste ich, dass wir uns nicht geschlagen geben würden. Wir würden für die Menschen kämpfen, die uns etwas bedeuteten. Wenn es sein musste, bis zum letzten Atemzug.
- Rayne in "Soul Mates - Ruf der Dunkelheit" auf S. 350 - 

In meiner Kindheit hatte mich die Gemeinschaft gebrochen und gleich danach begonnen, Stunde für Stunde [...] aus den Bruchstücken ein perfektes Mosaik zusammenzusetzten und sie waren erfolgreich damit gewesen. Exakt das war aus mir geworden. [...] Wie eine glitzernde Hülle. Schön anzusehen. Nicht mehr und nicht weniger. Dabei war Grace immer noch da. Sie erwachte hinter der Splitterwand, bäumte sich auf, wollte raus, suchte einen Ausweg, schlug stillschweigend mit aller Kraft dagegen. Das zwangsgeformate Mosaik [...] veränderte sich [...] an der Stelle, wo alles begonnen hatte. In meinem Herzen.
- Grace in "Love without limits - Gefährliche Liebe" auf S. 254 - 

Meine Augen wuchsen auf die Größe von Untertassen an. Mir fehlten die Worte. Alle Worte. "Du magst mich." Er ließ mich los und lächelte mich an, dieses engelhafte Gesicht der Inbegriff von Unschuld. "Du bist nur noch nicht bereit, es zuzugeben." Ich starrte ihn an und dachte nur, was für ein guter Beobachter dieser Hurensohn war.
- Ivy & Ren in "Wicked - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit" auf S. 196 -

"Du verstehst nicht, worum es hier geht." "Warum sagst du es mir dann nicht einfach?" Frustriert fuhr sich Blake durch seine dunklen Haare. "Verdammt, weil ich dich nicht noch mehr in Gefahr bringen will! Kapier doch endlich, dass du uns aus dem Weg gehen musst! Dass du mir aus dem Weg gehen musst!"
- Blake in "Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit" auf S. 324 -

"Sie haben versucht, mich zu brechen, Elpis, und es ist ihnen beinahe gelungen. Ich habe mich von meiner Angst zwingen lassen, mich von ihnen bezwingen lassen. Aber das hat jetzt ein Ende. Ich werde sie dafür bezahlen lassen. Für alles, was sie uns angetan haben. Uns, unserem Land, unseren Vätern und unseren Müttern. Wirst du mir helfen?"
- Theo in "Ash Princess" auf S. 119 -

Du kennst mich doch gar nicht, wollte ich dagegen halten. Aber ich kannte mich ja nicht mal mehr selbst. Wer war dieses Mädchen, das sich als Lou ausgab und hier mit dem Typen auf einem Hotelbalkon plauderte, der es auf ihre beste Freundin abgesehen hatte? Das Mädchen, das sich langsam wünschte, dass alles nur ein großer Irrtum war?
- Vicky in "Glamour Girl - Wer liebt, verliert" auf S. 292 -

Es gibt immer noch Leute, die Warcross für nichts als ein anderes Spiel halten. Für Millionen von uns dagegen ist es der einzige absolut verlässliche Weg, unsere Probleme zu vergessen. Ein riesiges Kopfgeld ist mir durch die Lappen gegangen, morgen [...] wird wieder mein Vermieter vor der Tür stehen und lauthals sein Geld einfordern und in ein paar Tagen werde ich obdachlos sein und nicht wissen, wohin...aber heute Abend kann ich gemeinsam mit allen anderen meine Brille aufsetzen und mich im Zauber von Warcross verlieren.
- Emika in "Warcross - Das Spiel ist eröffnet" auf S. 41 -

Der Welten - Express. Das hier war der Welten - Express. Der Zug, der Luxuszug, mit dem Jonte verschwunden war, hieß Welten - Express. Das Wort klang in Flinns Ohren wie pure Magie. Es klang nach der weiten Welt, nach Abenteuern in der Ferne, nach dem wahrhaftigen Leben, nach der Chance, Jonte zu finden - und danach, glücklich zu werden.
- Flinn in "Der Welten - Express 1" auf S. 36 -

Das Problem mit Märchen ist, dass die meisten mit einem Schicksalsschlag beginnen. Ich verstehe schon, was dahintersteckt: Niemand mag eine verhätschelte Heldin. Eine großartige Figur muss Hürden überwinden - Erfahrungen, die ihr Tiefe verleihen, sie verletzlich und sympathisch machen und einem die Möglichkeit geben, sich mit ihr zu identifizieren. Gelungene Figuren müssen Not und Entbehrung erleiden, um daran wachsen zu können und stark zu werden. In der Theorie ergibt das Sinn, aber für die Heldin ist es trotzdem Mist.
- Ella in "Cinder & Ella" auf S. 7 - 

Kennt ihr diese Momente, wenn es einem so vorkommt, als sehe eine Person anders aus als sonst? Als lege man einen Filter über ein Bild. Die Farben werden ein wenig intensiver, lebendiger. Keal lehnte an der Theke, ausgerechnet an der Theke meines Vaters, und beantwortete Austins recht triviale Fragen, als es geschah. Er stand da, hoch aufgerichtet, den Rücken kerzengerade, die Augen etwas wilder als sonst. Er war immer noch der Inbegriff der Selbstbeherrschung, aber trotzdem strahlte er in diesem Augenblick noch etwas anderes aus. Etwas starkes und dunkles, von dem ich unbedingt mehr sehen musste.
- Karina in "The Brightest Stars - attracted" auf S. 156 - 

Es würde gefährlich werden, aber Freya hatte keine Angst vor den Fae, den Elva oder dem Tod, sie hatte Angst davor, Talon erneut zu verlieren. Sie würde eine Weile untertauchen und sich verstecken müssen, um nach ihm zu suchen. Aber sollte sie ihn aufspüren und mit dem rechtmäßigen Thronerben zurückkehren, wäre sie eine Heldin - und sollte sie scheitern, würde sie sich einfach entschuldigen und Melvyn DeFelice heiraten, wie es sich ihre Eltern wünschten. Und wenn sie im magischen Land sterben sollte - daran wollte sie nicht mal denken.
- Freya in "Die Krone der Dunkelheit" auf S. 35 - 


Sie ließ ihre Augen zufallen, gab sich mit wahrer Wollust der Dunkelheit hin. Sie umarmte ihre Ängste. "Sei so schnell wie der Wind. Sei so still wie der Wald. So stark wie das Feuer. Und so unerschütterlich wie ein Berg." Seine Worte erfassten Mariko, als Ōkamis Finger langsam über ihre Augenlider strich und sie mit derselben schwarzen Farbe bedeckte, die sie alle trugen. Seine Berührung war ein Aufflackern vom Hitze auf ihrer Haut. Als er geendet hatte, erhob sich der Wind wieder. Die Bäume rauschten von einer plötzlichen Brise, und die Äste knackten feierlich. Als ob der Wald selbst sie willkommen heißen würde.
 - Mariko in "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" - 

"Und wenn sich die Aska mit den Riki zusammenschließen und wir gemeinsam die Herja besiegen? Was dann?" Fiske nahm seine Axt und Schaufel damit ein Holzscheit näher an die Flammen. "Dann ändern sich die Dinge." "Welche Dinge?" Erneut lehnte er sich zurück an den Baumstamm. Seine Augen wanderten über mein Gesicht, und mit sanfter Stimme antwortete er: "Alles."
- Eelyn & Fiske in "Das Herz der Kämpferin" auf S. 243 - 

"...den Omega musst du fürchten als Einzigen nicht. Er kann nicht beißen und ist kaum größer als ein Kürbis - der kleine Wicht...
...vor dem Delta dagegen nimmt dich in Acht, er erschnuppert deinen Geruch und weiß immer, was du machst...
...wenn der Gamma dich packt, sag Auf Wiedersehen zu deinem Fuß, er ist ab, bevor du nach Hause schicken kannst einen Gruß...
...an einem Beta ist mehr als nur spröder Sand, er tötet dich als seines Alphas rechte Hand...
...zum Schluss sei gewarnt vor dem Alpha der Runde - hat er dich erwählt, gehört ihm dein Herz am Ende der Stunde."
- Kinderlied aus "Dämonentage" von Nina MacKay auf S. 11 - 

Aber im Grunde meines Herzens kenne ich sie, die Wahrheit. Niemand wird uns zur Hilfe kommen. Der Ort, an den wir fliehen, ist höchstwahrscheinlich nicht sicher. Und in dieser Gleichung gibt es niemanden, dem ich trauen kann, ausgenommen Ezra und Byron. Aber Byrons Hände sind gebunden, und die von Ez genauso. Wenn wir also wissen wollen, was wirklich mit der Copernicus passiert ist, dann muss ich es selbst herausfinden.
- Kady in "Illuminae" auf S. 197 -
Ich hasse das Gefühl, das in mir aufsteigt, wenn er mich ansieht. Nicht dass sein Blick vorwurfsvoll wäre, aber ich bekomme trotzdem immer sofort ein schlechtes Gewissen. Obwohl ich alles an ihm hasse ergeben die Einzelteile ein Gesamtbild, das so perfekt ist, dass es mir jedes Mal einen Stich versetzt.
- Merit in "Die tausend Teile meines Herzens" auf Seite 81 -

"Du, Kacey Dawson. Was willst du für dich? Denk nicht an mich oder Lola oder Jimmy oder sonstwen. Nur an dich." Was wollte ich? Ich glaubte, es zu wissen, aber könnte ich dafür hierher zurückkehren? Hatte ich die Kraft, auf eigenen Füßen zu stehen? Und wenn ja, wie schnell würden die vier Monate vergehen? Könnte ich es ertragen, zuzusehen, wie Jonah...
- Kacey & Jonah in "All in - Tausend Augenblicke" auf S. 173 - 

"Sag mir einfach nur, was los ist, Arin. Sag mir die Wahrheit." Als er sprach, klang seine Stimme rau. "Ich gehöre Euch. Wie könnt ihr glauben, dass ich Euch die Wahrheit sagen würde? Warum sollte ich?" Der Sonnenschirm zitterte in Kestrels Händen. Sie öffnete den Mund, um zu sprechen. Doch dann begriff sie, dass sie, wenn sie es tat, nicht mehr Herrin dessen sein würde, was sie sagte.
- Kestrel und Arin in "Spiel der Macht" auf S. 189/190 -

"Innerhalb von Sekunden hat sich alles verändert, was du über die Welt zu wissen geglaubt hast, und du hast dich angepasst. Du hast deine Familie verloren und bist damit fertiggeworden. Hyperion hat dich entführt, und zwar nicht einmal, sondern zweimal, und du hast das überlebt. Du hast herausgefunden, dass du schwanger bist, und hast es akzeptiert. Und bei alldem hast du mich niemals abgeschrieben. Sogar, als ich mich wie ein Bastard aufgeführt habe. Selbst als ich dich verlassen habe, hast du niemals aufgegeben."
- Seth zu Josie in "Funkeln der Ewigkeit" auf S. 33 -

"Ich wollte nichts mehr fühlen, einfach nur den Tag überstehen und mich durch den nächsten schleppen, und dann stolperst du in mein Leben. In deinen Augen sah ich etwas, das ich schon lange nicht mehr gespürt habe." Mein Blick wanderte über sein Gesicht, in dem sich soviel Pein widerspiegelte. Ich wollte sie von ihm nehmen, ihm wieder Luft zum Atmen geben. "Wärme", flüsterte er und lächelte mich schwach an. "Ich kann dir nicht versprechen, dass es einfach wird, aber ich will dich, Norah. Ich kann seit unserer ersten Begegnung nicht aufhören, an dich zu denken."
- Max zu Norah in "Still Broken" auf S. 111 -

FROBISHER, L, DIR: Gut. Wir müssen die Sache also schnell über die Bühne bringen. Und unauffällig. Die Station Heimdall übernehmen. Unsere Flotten reinlassen und die Zeugen ausschalten. Anschließend verschwinden wir spurlos.
AGENT DEGEN: Moment mal...die Wurmloch-Wartungsarbeiten sind eine heikle Sache. Wir sitzen hier buchstäblich auf einem Riss im Gewebe der Raumzeit. Wenn da was schiefgeht, dann im ganz großen Stil! [...] Und was zum Teufel spiele ich bei der ganzen Geschichte für eine Rolle?
FROBISHER, L, DIR: Gute Frage, Sam. Auf die es eine ganz einfache Antwort gibt. Sie schleusen unser Team an Bord.

- BeiTech Direktorin Leanne und ihr Agent in "Gemina" auf S. 73 -

Die Wahrheit wirft einen Schatten über unsere Küche. Leute wie wir werden in solchen Situationen zu Hashtags, aber Gerechtigkeit kriegen sie kaum einmal. Trotzdem glaube ich, dass wir alle auf dieses eine Mal warten, dieses eine Mal, bei dem es gerecht ausgeht. Vielleicht wird es das diesmal.
- Starr in "The Hate U Give" auf S. 71/72 -

Ich will nicht angefressen durch die Gegend laufen und überall nur Probleme sehen, aber ich weiß, dass ich nicht länger so tun kann, als wäre alles in Ordnung. Ja, es gibt keine extra Trinkbrunnen für Farbige mehr, und theoretisch ist es illegal, jemanden zu diskriminieren, aber wenn man mich zwingen kann, in zu engen Handschellen auf dem Asphalt zu sitzen, obwohl ich nichts Böses getan habe, dann gibt es eindeutig ein Problem. Dann ist es mit der Gleichheit nicht mehr so weit her, wie die Leute behaupten.
- Justyce in "Dear Martin" auf S. 23 -

Ja, die Elfen machen mir Angst, aber ich kenne es nicht anders, denn so war es von Anfang an. Der Mann, der meine Eltern ermordet hat, zieht mich hier groß, in einem Land voller Ungeheuer. Ich lebe mit dieser Furcht, die mir bis in die Knochen kriecht, aber ich schenke ihr keine Beachtung. Würde ich nicht so tun, als hätte ich keine Angst, würde ich mich auf Madocs Anwesen bis in alle Ewigkeit verstecken. Ich weigere mich, dass zu tun. Soweit werde ich es nicht kommen lassen.
- Jude in "Elfenkrone" auf S. 46/47 -

"Bleib nicht auf den Scherben stehen, June. Damit ziehst du dir nur noch mehr Verletzungen zu und stehst dir beim Aufräumen selbst im Weg."
- Coşkun zu June in "Like Nobody Else" auf S. 145 -

Sekundenlang verharrten wir so, viel zu nahe beieinander, als dass es noch in irgendeiner Form freundschaftlich sein könnte. Und das war es auch nicht. Grace war mittlerweile so viel mehr für mich als eine bloße Freundin, Kommilitonin oder Bandkollegin. Viel mehr, als ich je in Worte fassen könnte. Aber ich würde einen Song finden, der es konnte.
- Mason in "Der letzte erste Song" auf S. 188 -

Leta (lächelnd):
Warum lieben dich seltsame Geschöpfe so sehr?
Newt: Es gibt keine seltsamen Geschöpfe -
Newt & Leta: " - nur engstirnige Menschen".
- Newt & Leta im Drehbuch zu "Grindelwalds Verbrechen auf S. 33/34 -

"Sagen Sie mir noch einmal, wo ich bin", flüsterte ich nach einer halben Ewigkeit. "Sie sind im Universitätsklinikum Berlin Mitte", sagte Akalin mit ruhiger Stimme. "Sie sind in Sicherheit." "Nein", entgegnete ich, den Blick noch immer auf den Spiegel geheftet. "Ich bin in der Hölle."
- Zoe in "H.O.M.E. - Das Erwachen" auf S. 32 -

Ich bekam kaum Luft, als ich zu ihm hochstarrte. Was hatte Ren mir neulich gesagt? Dass er das nicht noch einmal durchmachen könnte. Sich zwischen seiner Pflicht und jemandem entscheiden zu müssen, der ihm etwas bedeutete. Und jetzt steckte er genau mitten in dieser schrecklichen Situation.
- Ivy in "Torn - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit auf Seite 154 -

Luc holte stockend Luft. "Du solltest nicht herkommen. Hast du nicht verstanden? Das war der Deal. [...]" Er hielt inne und seine Augen leuchteten immer heller. "Der Deal war: Ich halte mich von dir fern, solange du dich von mir fernhälst."
- Luc in "Revenge - Sternensturm" auf S. 68 -

Eine Nachwirkung des Kamps, des Adrenalins. Obwohl er keinen einzigen Schlag gelandet hatte. Obwohl er nur mit offenem Mund dagestanden und sie kämpfen gesehen hatte. Schön, anmutig und absolut verboten. Schwierigkeiten. Er steckte wirklich in Schwierigkeiten.
- Batwing in "Catwoman - Diebin von Gotham City" auf S. 242 -

"Ich mache mir ständig Gedanken darum, was andere Menschen von mir denken. Wen sie in mir sehen. Und ich hinterfrage alles, was ich sage und tue. Aber nicht mit dir." Er hob den Kopf, und unsere Blicke trafen sich. "Wenn ich bei dir bin, kann ich ganz ich selbst sein."
- Julian und Micah in "Someone New" auf S. 342 -

Kommentare:

  1. Oh alleine das erste Zitat! Das ist mein absolutes Lieblingszitat. Das Bild ist auch so schön, hast du es selbst gestaltet?
    Auch die anderen gefallen mir sehr. Auf meinem Blog habe ich ebenfalls eine Zitansammlung erstellt :)
    Liebe Grüße, Nadine

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    1. Hallo Nadine!

      Ich liebe das Zitat von Will ebenfalls. Das Bild habe ich aber nicht selbst gestaltet, dafür fehlt mir die künstlerische Begabung :)

      Liebe Grüße
      Vera

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