Mai 2019 - Veras Literaturtraum

Donnerstag, 23. Mai 2019

{Kurzrezension} Elyanor - Zwischen Licht und Schatten | Alexandra Stückler-Wede | Werbung
23.5.190 Kommentare



Des Teufels Tochter in der Menschenwelt - kann das gut gehen?


Okay, dieses Buch hat sehr gut zu der Serie gepasst, die ich vor kurzem angefangen habe, und zwar Lucifer. Dementsprechend war ich sehr gespannt auf den neuen Loomlight-Roman, da ich bisher nie von dem Romantasy-Imprint enttäuscht wurde.

Elyanor ist mein erster Roman von Alexandra Stückler-Wede, die nebenbei bemerkt auch viel übers Selfpublishing bekannt ist. In diesem Einteiler geht es um Lya, die von ihrem Vater dem Teufel auf die Erde geschickt wird und im College das Leben als Mensch, neue Freunde und den mysteriösen Zayden  kennenlernt.

Insgesamt kann ich schon mal vorab sagen, dass ich weder total begeistert noch enttäuscht bin. 
Der Schreibstil ist auf jeden Fall sehr angenehm und lebhaft zu lesen, die Charaktere waren auch toll, ABER ich hätte zum einen auf die Dreiecksgeschichte zwischen dem Beschützer und dem Bad Boy und zum anderen auf den doch relativ schwierigen Einstieg (da die Protagonistin doch zu Beginn ein wenig anstrengend war) verzichten können. Auch hat mir ein bisschen die Tiefe in der Geschichte gefehlt.
Dennoch hat man sich nach einer kurzen Gewöhnungszeit doch an Lya und ihre Art und Weise genügen können. Vor allem ihre Chakterentwicklung und der Innere Kampf um das, was richtig ist, hat Alexandra sehr gut hinbekommen.
Das Setting selbst ist ziemlich interessant, vor allem die Hölle, da man auch dort erfährt, was mit den Toten passiert und wieso Lya so ist, wie sie nunmal ist. Gerade in der Hölle merkt man auch, worauf der Fokus in dem Buch liegt: Verrat, Liebe und Herrschaft.

Letzten Endes kann ich nur sagen, dass dieser Buchschmöker ein schöner Zeitvertrieb ist, mich aber jetzt nicht vom Hocker gerissen hat.


+ angenehmer Schreibstil
+ interessantes Setting
- gewöhnungsbedürftige Protagonistin
- fehlende Tiefe



 

Übrigens - die Autorin findet ihr auch auf Instagram unter @alexandra_nordwest!

 

Zitat

 

  Ich will dich nicht verletzen, Lya und ich kann dir nicht versprechen, dass es niemals dazu kommen wird. Wenn wir das hier zulassen, dann wird Leid kommen.“ Wortlos schüttelte ich den Kopf. „Aber ich werde bei dir sein, um den Schmerz zu lindern und das Leid gemeinsam mit dir zu ertragen, wenn du das möchtest, Lya. Wenn nicht, werde ich jetzt durch diese Tür gehen und du wirst mich nicht wiedersehen, wenn du das nicht möchtest. - Zayden -

 

Klappentext

 

Kann Liebe eine uralte Feindschaft überwinden? – Teuflisch gute Romantasy 


Lya ist hübsch, schlagfertig – und die Tochter des Teufels. Um ihre Ausbildung abzuschließen reist sie nach London, wo sie prompt auf den unterkühlten Zayden trifft. Ihr Instinkt warnt sie vor ihm, und zu Recht: Zayden will Lya unbedingt tot sehen und setzt alles daran, ihr das Leben zu nehmen. Sie sind wie Licht und Finsternis – und trotzdem ziehen sie sich auf unerklärliche Weise an. Und eines wird Lya schnell klar – Zayden ist kein gewöhnlicher Mensch.

 

Fakten



! Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank dafür an den Verlag und NetGalley !
Titel: Elyanor - Zwischen Licht und Schatten
Autorin: Alexandra Stückler-Wede - lebt zusammen mit ihrem Freund und jeder Menge Bücher in München und fotografiert gerne für ihren Instagram-Account @alexandra_nordwest
Seiten: 536
Verlag: Loomlight - ein Imprint von Thienemann-Esslinger
Genre: Young Adult / Fantasy
Erscheinungsdatum: 18.03.2019
E-Book: 3,99€


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Donnerstag, 16. Mai 2019

Game of Libraries – Mein Alltag als FaMI in der wissenschaftlichen Bibliothek
16.5.190 Kommentare


Hello Again!

In unserem letzten Beitrag hat Rika euch ein wenig über ihren Alltag in der ÖB erzählt (Link zum Beitrag hier), und nun bin ich dran. Eigentlich wäre dieser Beitrag nur vier Sätze lang, weil ich auf der Arbeit in meiner WB garantiert keinen so geregelten Alltag wie Rika habe, aber ich versuche, euch einen kleinen Einblick in meine Ausbildung zu geben.

Zum einen gehe ich jeden Dienstag und Freitag zur Berufsschule, die etwa 45 Bahnminuten entfernt ist. Berufsschulen für diesen Berufsschule gibt es in jedem Bundesland etwa 1-2 Stück, meistens in den Hauptstädten. Für mich ist es immer ein wenig wie Kurzurlaub (wenn wir gerade keine Klausur schreiben), meine Freunde zweimal die Woche zu sehen.

Aber kommen wir nun zum eigentlichen Hauptpunkt. Vielleicht wundert ihr euch, warum ich keinen Alltag habe. Das liegt daran, dass ich in einer weitaus größeren Bibliothek arbeite (WBs sind in den meisten Fällen - ausgenommen Stadtbibliotheken in Großstädten - sehr viel größer) und wir einige Abteilungen haben. Das bedeutet, dass ich durchschnittlich alle zwei bis drei Wochen die Abteilung wechsle.

Abteilungen sind unter anderem:

  • Ausleihe
  • Medienbearbeitung (aufgeteilt in Kauf-, Geschenk- und Tauschteam)
  • Information
  • Restaurierung / Buchbinderei (yeah, wir sind cool und haben sowas! ;))
  • Fernleihe
  • Zeitschriftenstelle
  • Magazindienst
  • Beschriftung
  • Regionales
  • Verwaltung (nicht meine Lieblingsabteilung 😅)

Ich hoffe einfach mal, dass ich keine Abteilung, in der ich bisher war, vergessen habe. Die meiste Zeit verbringe ich momentan bei der Ausleihe oder in der Medienbearbeitung, da die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch ist, dass ich nach der Ausbildung solchen Tätigkeiten nachgehe (oder euch als Buchhändlerin berate, mit den Abschluss als FaMI kann man nämlich bei einigen Ketten auch in einer Buchhandlung arbeiten).

Ich behaupte mal, dass ihr euch so einigermaßen vorstellen könnt, was in der Ausleihe so abläuft. Dort kümmere ich mich im Prinzip um alles außer die Kasse; das heißt Vormerkungen, Mahnungen und Neuerwerbungsregale bearbeiten und selbstverständlich gewisse Nutzer bedienen, in dem ich ihnen den Toilettenschlüssel oder eine Parkmünze reiche (unser Parkplatz ist sehr zentral in einer Großstadt gelegen), Bücher zurückbuche oder ausleihe und nebenbei die (mehr oder weniger gut riechenden) Nutzer darauf hinweisen muss, dass ich ihnen die Gebühren von 50€ nicht erlassen kann, weil sie zu faul waren anzurufen oder die Bücher online zu verlängern.

In der Medienbearbeitung kommen alle Bücher, die neu eingearbeitet werden müssen, je nachdem ob sie neu gekauft wurden (weil irgendein Student ein 150€ Fachbuch verschludert hat - das wird teuer ;), gegen müffelige Bücher eingetauscht oder uns aus welchem Grund auch immer geschenkt wurden (meistens Belletristik aus den 90ern, die im Müll landet; gelegentlich auch Bücher von 1698 - in der Geschenkabteilung ist es auf jeden Fall abwechslungsreich). Um die Bücher einzuarbeiten, bearbeite ich den Eingang, die Rechnung der Buchhandlung, inventarisiere das Buch (Stempel, Signatur usw.) und katalogisiere das Buch. Letzteres tue ich anhand unseres *Sarkasmus an* absolut glorreichen und leichtverständlichen Regelwerkes RDA (siehe Foto) *Sarkasmus aus*, welches Lehrer und Bibliotheken sehr gerne jeder komplett anders auslegt.

An der Information war ich bisher nur sehr kurz, weil das bei uns eher der Job der Bibliothekare ist. Dort bekommt man seinen Nutzerausweis (für den die meisten erst bei uns zur Ausleihe gehen) und kann Fragen zur Recherche stellen etc.
Einer der interessantesten Abteilungen bei uns ist wohl die Restaurierung bzw. die Buchbinderei, wo man Aufträge für die Buchbinder schreibt und sehr viel über den Aufbau eines Buches lernt. In der Buchbinderei selbst ist es sehr interessant, die beschädigten Bücher vom 16.-21. Jahrhundert zu reparieren und zu erfahren, wie das ganze geht.

Fernleihe sagt euch vielleicht etwas. Wenn ein Buch in eurer Stadt nicht verfügbar ist, bestellt man es darüber gegen eine kleine Gebühr. Wenn ich in der Abteilung bin, kümmere ich mich um den Eingang und den Ausgang und teile den Bibliotheken mit, ob sie sie schlau waren und ein bereits ausgeliehenes Buch bestellte haben oder ob sich das Buch auf dem Weg befindet.
In der Zeitschriftenstelle werden ähnlich wie in der Medienbearbeitung die zusammengebundenen Zeitungen und Zeitschriften eingearbeitet; dort darf ich neben der Eingangsbearbeitung, Rechnungsbearbeitung und Inventarisierung aber auch die Bestellung selbst machen.
Gelegentlich helfe ich auch im Magazindienst aus, wo wir die Bücher, welche Nutzer über den Onlinekatalog aus unseren Magazinen bestellen, einsammeln und täglich so die 20km laufen.

Die Beschriftung erklärt sich glaube ich von selber; die Abteilung "Regionales" ist im Prinzip dasselbe wie die Medienbearbeitung, halt nur für in oder über die Region veröffentlichte Publikationen (was gar nicht so wenig ist, da das meiste - außer die Ostfriesenkrimis von diesem nervigen Klaus-Peter Wolf - nicht in einem Verlag sondern als Selfpublisher veröffentlicht werden). Über die Verwaltung fange ich erst mal gar nicht an, es ist einfach nicht mein Ding, mir Haushaltspläne oder Gesetzestexte anzuschauen.


Ich hoffe, ich habe euch jetzt nicht mit Informationen erschlagen, und das euch dieser Beitrag gefallen hat. Ich würde mich sehr über Fragen, Anregungen oder Feedback freuen und wünsche euch einen guten Start ins Wochenende!


Ps.: Sagt Hallo zu Bücherregal Nr. 4 😍

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Sonntag, 12. Mai 2019

{Bericht} Lesung von Ava Reed und C. E. Bernard am 03.05.19 im Hugendubel Hannover
12.5.190 Kommentare



Fangirling und der ganz normale Wahnsinn

Ich muss zugeben, dass sich die Stunden Hin- und Rückfahrt wirklich gelohnt haben, da ich dort "Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen" von meinem SuB erlöst habe (das Buch ist oberhammermegatoll. Absolute Empfehlung!) . Eigentlich war es ja eine Schnapsidee, nach der Schule in Bremen mit Rikas Bookshelf direkt weiter nach Hannover zu fahren, aber ich bin froh, dass wir es durchgezogen haben. Nun ja, auf jeden Fall kamen wir etwa 10 Miuten vor Beginn der Lesung an und es war sooooo voll! Also richtig voll!

Und als Ava und Christine schließlich kamen (und Rika und ich Laura von Zeilenverliebt bemerkt hatten) hatte ich schon halbwegs einen Herzinfarkt. 

Die beiden haben sich wunderbar verstanden. Ich hätte den beiden einfach endlos lange zuhören können, weil die beiden einfach so viel Humor mitgebracht haben. Es hab ein paar schöne Textstellen aus "Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen", "Palace of Glass" und "Palace of Fire" zu hören (mein Gott konnten die beide gut lesen! Und bei Avas Textstellen hätte ich fast geheult) und viel im Bezug auf das "lustigere" Buch von Christine (im Vergleich mit Ava) zu lachen.





Es gab aber auch Themen, wie z.B. die Autorinnen zum Schreiben gekommen sind oder Ava einfach mal mehr über die Hintergründe von ANUGVD erzählt hat. Es wurde über Mental Health gesprochen, über einen Hund, der Christine nie ausreden lassen wollte, zukünftige Projekte, aber auch darüber, wie Christine "Palace of Glass" auf Englisch geschrieben und der deutsche Verlag es hat übersetzen lassen (obwohl sie der deutschen Sprache eindeutig mächtig ist). Durch diese letztere Geschichte ist Rika endlich meinem "Palace"-Hype verfallen und hat sich übrigens auch den ersten Teil gegönnt. 

Was ich besonders toll bei dieser Lesung fand, war die Offenheit der Autorinnen. Ava und Christine haben auch viel Privates erzählt, was nicht jeder Autor einfach so macht. Zumal z.B. Ava selbst an Panikattacken leidet, wie sie im Buch schon erläutert hat, fand ich es sehr stark von ihr. 

Ava war dann doch übrigens kleiner als ich erwartet hatte, als Rika und ich ihr endlich bei der Signierstunde gegenüberstanden, und ein total lieber Mensch (mit einer richtig schönen neuen Brille ;) ).





Christine war aber natürlich auch total nett - ich auch zu ihr, da es einen vierten Band der "Palace"- Saga geben wird (hahaha, aber ich war echt aggressiv nach dem Ende des dritten Bandes) - und eventuell hat mir ein Vögelchen gezwitschert, dass Band 4 aus mehreren Perspektiven geschrieben sein wird und dass Christine an einem Projekt arbeitet, in dem eine Figur Rika heißen wird...*räusper* *hüstel*

Der Besuch der Lesung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich habe viel gelacht, kurz fast geweint und ein bisschen mehr gefangirlt. Ich hoffe einfach mal, Rika geht es genauso und verabschiede mich von diesem Beitrag mit diesem gemeinsamen Bild.




Bis zum nächsten Mal!

Eure Vera


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Mittwoch, 8. Mai 2019

{Rezension} Wenn Donner und Licht sich berühren | Brittainy C. Cherry | Werbung
8.5.19 2 Kommentare

Klappentext



Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen nichts mehr übrig. Stattdessen sehe ich in ihren Augen einen tosenden Sturm. Wie lange tobt er schon dort? Wie lange hat er sich schon in ihrer Seele zusammengebraut? Ihr Herz ist für immer gebrochen, und ich hasse mich dafür, dass ich es jetzt erst bemerke – wo es vielleicht schon zu spät ist.


Meine Meinung

 

Einleitung

 

Ich habe schon so viel gutes über die Autorin gehört und so viele Bücher von ihr auf meiner Wunschliste, dass ich einfach UNGLAUBLICH GLÜCKLICH war, als dieses Rezensionsexemplar SIGNIERT bei mir zu Hause angekommen ist. Wie ich mein erstes Buch der Autorin fand, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest...

 

Cover, Haptik, Playlists & Co.

 

Endlich mal ein New Adult - Roman ohne Menschen auf dem Cover! Auch wenn man über die Übersetzung des Titels streiten kann, passt das Cover gut zum deutschen Titel. Ich habe zudem noch das Glück, eine signierte Ausgabe erhalten zu haben. In der vorderen Klappe des Paperbacks ist noch eine ausführlichere Inhaltsangabe zu lesen; in der hinteren befindet sich eine kurze Biografie der Autorin. Das Buch ist relativ dünn, ebenso wie das Papier, und enthält keine Playlist, dafür aber einige Songtexte.

 

Kurze Zusammenfassung des Anfangs (Spoiler)

 

Jasmine Greene ist froh, dass sich ihre Mutter mit richtig viel Mühe dazu überreden hat lassen, sie auf die richtige Highschool gehen zu lassen, auch, wenn sie dennoch nebenbei noch die vielen Gesangs- und Tanzstunden hat. Ihre Mutter engt sie ein und möchte unbedingt, dass sie erfolgreiche Popsängerin wird. Selbst der Freund ihrer Mom, Ray, mit dem Jasmine aufgewachsen ist, kann nicht viel tun, um Jas mehr Freiheiten zu geben. Eines Tages hört Jas, wie ein junger, schüchterner Mann leidenschaftlich gut Jazz auf seinem Saxophon spielt. Dieser Mann ist Elliot aus ihrer Schule, der von allen gehänselt und aufs schlimmste gemobbt wird. Langsam beginnt sie sich, für ihn einzusetzen und die beiden verlieben sich Stück für Stück immer mehr, bis das Schicksal sie droht, auseinanderzureißen...

 

Das Wichtigste: Schreibstil, Plot & Charaktere

 

Brittainy C. Cherry hat einen unheimlich poetischen, beinahe dichterischen Schreibstil und fasst Gefühle in Worte, die mir nie im Leben einfallen würden. Sie hat mich mit der kompletten Geschichte mitnehmen können und mich teilweise so sehr berührt, dass ich Tränen in den Augen hatte (was vielleicht auch damit zu tun haben könnte, dass der Plot in einem Punkt sehr meinem Leben ähnelt). Diese Geschichte hat mein Herz zerspringen lassen, nur um es danach mit Sekundenkleber wieder zusammenzufügen. Aber bevor ich anfange, vom Plot zu schwärmen, erst mal ein bisschen was zu den Charakteren. 

Ich muss sagen, dass es bei mir jedenfalls Liebe auf den ersten Blick, was Elliot angeht. Er ist schüchtern, eher schmächtig und wird von seinen Mitschülern gemobbt, weil er stottert und sich nicht wirklich wehren kann. Jasmine hingegen ist sofort beliebt, als die anderen sie kennenlernen. Allerdings versteht niemand sie so gut wie Elliot, denn die beiden teilen etwas: Die Leidenschaft für Musik. Eigentlich dreht sich die komplette Geschichte um die beiden, aber es gibt auch noch wichtige, andere Charaktere, die einen bedeutenden Wert für die Geschichte haben. Zu diesen gehören Elliots Schwester und sein Onkel TJ, aber auch der Mitschüler Todd. 
Alle Charaktere machen starke Entwicklungen und schwere Zeiten durch. Vor allem konnte ich mich aber mit den meisten der Charaktere identifizieren.

So viel kann ich nun leider nicht zum Plot sagen, da ich ansonsten alles vorweg nehmen würde, wenn ich nur ein Stichwort sagen würde. Ich kann aber sagen, dass besonders Musik in diesem Buch eine zentrale Rolle spielt, und die Geschichte sehr traurig ist. Eine Packung Taschentücher wäre auf jeden Fall sinnvoll; da mir vor allem das Mobbing von Elliot und noch andere Dinge sehr zugesetzt haben. 
Dieses Buch kann ich einfach nur jedem ans Herz legen, der auf Herz, Freundschaft und Liebe und die ganz großen Gefühle in Büchern steht.

 

Fazit

 

"Wenn Donner und Licht sich berühren" ist ein gefühlvoller Roman mit starken Protagonisten, die viel durchmachen müssen, einem poetischen Schreibstil und einem schönen Plot. Mein erstes Buch von Brittainy C. Cherry ist definitiv ein Literarisches Meisterwerk, dass mich nicht so schnell wieder loslassen wird. 


  

Ich habe die anderen Bücher der Autorin definitiv auf meine Wunschliste gesetzt!!! <3

Zitat

 

 Mit Zeit und Herzschmerz lernte ich die härteste Lektion meines Lebens: Du kannst Liebe nicht erzwingen, und wenn du dich noch so sehr darum bemühst. Du kannst niemanden zwingen, dich zu lieben, stolz auf dich zu sein, sich um dich zu sorgen. Das Einzige, auf das du Einfluss hast, ist deine eigene Seele und herauszufinden, was dein Herz schlagen lässt. 
- Jasmine auf Seite 182 -

 

Fakten

 

! Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung !
Originaltitel: Behind the bars
Titel: Wenn Donner und Licht sich berühren
Autorin: Brittainy C. Cherry - hat einen Abschluss der Carroll Universität in Schauspiel und Creative Writing und schreibt hauptberuflich Theaterstücke und Romane
Übersetzer: Katja Bendels
Seiten: 384
Verlag: LYX
Genre: New Adult
Erscheinungsdatum: 29.04.2019
Taschenbuch: 12,90€
E-Book: 9,99€

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Sonntag, 5. Mai 2019

{Rezension} Cat & Cole - Ein grausames Spiel | Emily Suvada | Werbung
5.5.19 2 Kommentare

 

Achtung! Dies ist der zweite Band der Reihe "Cat & Cole". In dieser Rezension gibt es Spoiler zum ersten Band!

 

 Klappentext

 

Die Seuche ist vorüber, aber der Kampf hat gerade erst begonnen!


Cat ist erschöpft, verwundet und schockiert über die grausame Entdeckung über ihren Vater. Sein Plan: die komplette Menschheit nach seinen Wünschen umzuprogrammieren. Cat und Cole müssen ihn aufhalten und dafür eine Allianz mit dem Feind eingehen. Aber überall warten Lügen und Betrug. Cat muss alles und jeden, dem sie vertraut, infrage stellen. Und während ihr Vater immer zwei Schritte voraus ist, stellen sich Cats Geheimnisse, versteckt in ihrem eigenen Kopf, als größte Bedrohung heraus ...


Meine Meinung

 

Einleitung

 

Ich weiß nicht, ob ihr euch noch daran erinnern könnt, aber eine der ersten Rezensionen auf diesem Blog war eine Art Fangirling zum ersten Band der "Cat & Cole"-Reihe (hier gelangt ihr zur Rezension des ersten Bandes). Von dem Debüt der Autorin war ich geflasht, und umso mehr gefreut habe ich mich, als ich gelesen habe, dass der Thienemann-Esslinger-Verlag mir ein Rezensionsexemplar des zweiten Bandes zusendet. Ob die Reihe mich weiterhin überzeugen konnte, könnt ich nachlesen, wenn ihr weiter scrollt...:)

 

Cover, Haptik, Playlists & Co.

 

Leute, sagt mir bitte, dass ihr das Cover genauso schön findet wie ich. Der Spotlack glänzt einfach unglaublich schön, und im Vergleich zum ersten Band finde ich dieses Cover noch ein wenig gelungener, auch, wenn es wieder eine Hydra-Wolke zeigt. In der vorderen Innenklappe der Klappenbroschur ist der Klappentext abgedruckt; in der hinteren eine Kurzbiographie der Autorin. Das Papier ist angenehm dick; allerdings befindet sich im Buch weder eine Playlist noch eine Karte oder sonstiges. 

 

Kurze Zusammenfassung des Anfangs (Spoiler)

 

Cat, Cole und Lee sind auf der Flucht vor der Organisation Cartaxus, nachdem sie herausgefunden haben, was Lachlan mit dem Impfstoff vorhat und wer Cat in Wirklichkeit ist. Doch dann scheint sich das Virus wieder auszubreiten, eine neue Mutation, bei der es keine vorhersehbaren Stadien gibt, während Cat mit den langsam zurückkehrenden Erinnerungen von Jun Bei und mit ihrer Beziehung mit Cole zu kämpfen hat. Denn die steht auf dem Prüfpunkt, als die drei sich gezwungenermaßen Cartaxus anschließen müssen, um Lachlan zu töten, als Cat sich immer mehr zu benehmen scheint wie Jun Bei, und Mato, einen der wohl besten noch existierenden Programmierer kennen lernt...

 

Das Wichtigste: Schreibstil, Plot & Charaktere

 

Emily Suvada hat einen extrem bildhaften, und dadurch manchmal auch brutal ehrlichen Schreibstil. Sie schreibt aus der Ich-Perspektive von Cat, beschönt Dinge nicht und beschreibt gerne detailliert, was gerade passiert oder wie ein Panel aussieht - aber auch, wie es aussieht, wenn ein Mensch explodiert. Am Anfang hat sie ganz nebenbei noch zum Glück kurz ein paar Erinnerungen zu Band 1 einfließen lassen, sodass ich nicht gleich Band 1 nochmal lesen musste, um in diese Hightechwelt wieder einzutauchen. 

Vor dem Lesen dieses Bandes habe ich die kürzlich veröffentlichte, überall kostenlos erhältliche Kurzgeschichte zu der Reihe gelesen, und ich kann nur sagen, dass es sich gelohnt hat, da man z.B. Annas Verhalten Cat gegenüber in diesem Band besser versteht. Anna stößt in diesem Band neben dem sehr intelligenten Programmierer und Mitglied des Zentralkommandos von Cataxus Mato nämlich zu dem Trio hinzu. Bei Mato musste ich zwar innerlich ein wenig auftstöhnen, weil ich die typische Dreiecksliebesgeschichte erwartet habe, aber verglichen mit Band 1 war in Band 2 weniger der Fokus auf dem Thema Liebe. Aber zurück zu den Charakteren: Dadurch, dass Cat nun weiß, dass sie Jun Bei ist, ist sie unsicher wegen der Dinge, die Cole für sie empfindet, aber auch wegen der Dinge, die Jun Bei getan hat. Cole verbirgt auch etwas mit Anna vor ihr, und das Tut sowohl der Liebe als auch der Freundschaft nicht wirklich gut.

Vom Plot her hatte ich ehrlich gesagt niedrigere Erwartungen, da der erste Teil mich von der von der Autorin erschaffenen Welt einfach sprachlos hinterlassen hat, aber sie hat es trotzdem noch geschafft, mich noch sprachloser zu machen. In diesem Teil gab es so viele Geheimnisse, Intrigen und neue offengelegte Ereignisse, dass ich manchmal bei gewissen Dingen einfach sprachlos auf das Buch starren konnte. Diese Technologien, die die Autorin hier erschafft, diesen absolut brillianten Bösewicht, den sie hier einbaut (Lachlan erinnert mich immer ein wenig an Thanos, warum auch immer) und vor allem die Themen, die sie hier unter anderem anspricht (Ist Gentech nötig? Lässt sich der Tod vermeiden, wenn es nur eine psychische Einbildung ist? Kann ein Körper zwei Bewusstseins beherbergen?...) sind einfach einerseits total abwegig und andererseits wissenschaftlich hoch interessant. Und nach DEM Cliffhanger kann ich es einfach kaum erwarten, weiterzulesen!

 

Fazit

 

"Cat & Cole - Ein grausames Spiel" ist eine absolut brillant gelungene Fortsetzung voller Intrigen, Hightech, Geheimnisse, Spannung und so viel mehr. Der bildhafte Schreibstil und die individuellen Charaktere sorgen neben dem Cliffhanger noch zusätzlich dafür, dass ich unbedingt und jetzt sofort wissen möchte, wie es mit diesem Literarischen Meisterwerk weiter geht!

Ich will Band 3! Jetzt!!!

 

Zitat

 


 „Welchen Instinkt hast du getestet?“ „Den Einzigen, der wirklich zählt“, sagt sie, als sie sich mit leuchtenden Augen zu mir umdreht. „Den, den jeder finden will. Niemand hat ihn je als Instinkt gesehen, aber ich wusste, dass es so war. Ich wusste, dass ich den Ursprungscode einsetzen konnte, um ihn zu unterdrücken, aber dann sind all diese Leute gestorben.“ Die Bildschirme neben mir scheinen zu pulsieren. „Aber Instinkte bringen einen nicht um.“ „Aber sicher tun sie das. Wenn Ärzte Leuten mitteilen, dass sie sterben werden, tun sie das manchmal wirklich – selbst, wenn es eine Fehldiagnose war.“ - Jun Bei zu Cat -


Fakten

 

! Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag dafür !
Originaltitel: This Cruel Design
Titel: Cat & Cole - Ein grausames Spiel
Autorin: Emily Suvada - hat Mathematik studiert und ist quasi mit ihren Algorithmen verheiratet
Übersetzer: Vanessa Lamatsch
Seiten: 464
Verlag: Planet! (Thienemann-Esslinger)
Genre: Young Adult / Dystopie
Erscheinungsdatum: 11.04.2019
Gebundene Ausgabe: 17,00€
E-Book: 12,99€

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