2018 - Veras Literaturtraum

Montag, 31. Dezember 2018

Mein Lesemonat | Dezember 2018
31.12.18 2 Kommentare

2019 is coming...

Momentan bin ich noch ein wenig sprachlos, wenn ich mir die Besucherzahlen für diesen Monat anschaue. Ich hätte nie im Leben im Juni, als ich mit dem bloggen angefangen habe, damit gerechnet, dass es mir so viel Spaß machen könnte und dass so viele Leute meine Beiträge lesen. Deshalb erst einmal danke für sagenhafte 1545 Besucher in diesem Monat - und auch allgemein an diejenigen, die von Anfang an dabei sind. Es war ein tolles Jahr 2018 - zu meinem Lesejahr kommt demnächst noch ein ausführlicherer Beitrag -, in dem ich vor allem ganz viele tolle und vor allem gleichgesinnte Leute kennen gelernt habe. Ein Jahr, in dem ich das Bloggen und ziemlich viele Autorinnen für mich entdeckt habe. ♥

Ich habe schon mal die Vorbestellungen bis März fertig gemacht, und 😱😨 im Februar erscheinen 11 Bücher und im März 15 (!), die ich haben möchte. Vielleicht sollte ich doch noch einmal aussortieren 😂 Mittlerweile fehlen mir übrigens nur noch 2 Bücher der Harry Potter Neuausgaben. Ich weiß immer noch nicht, wie zum Teufel ich so lange mit Harry Potter nur als EBook überleben konnte 😅 Apropos Harry Potter: Bald gibt's endlich wieder einen Filmmarathon vor Schulstart! Gleich nach dem Herr der Ringe Marathon...die beiden Verfilmungen sind zusammen mit Tribute von Panem und Narnia meine liebsten. Ich hatte ja schon immer eine Schwäche für Aragorn und Kaspian 😂

In diesem Monat habe ich übrigens ganz wenige Bücher gekauft und meinen SuB ein wenig abgebaut, da im Februar ja dann wieder ein Stapel hinzu kommt. Es war keine einzige Enttäuschung dabei - besonders gut hat mir "Revenge" von Jennifer L. Armentrout gefallen, definitiv ein Jahreshighlight. Und dann hab ich auch noch die erste Rezensionsanfrage von einer Autorin bekommen! 😍 Jetzt feiere ich erst einmal rein und freue mich im Januar auf Highlights wie den zweiten Band von "Heliopolis" oder "Someone New".

Was waren eure Jahreshighlights - in Büchern oder Momenten?

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und danke euch für das tolle Jahr 2018. Feiert schön! 


GELESEN:

4 selbst gekaufte Bücher


The Dark Artifices - Queen of Air and Darkness | Cassandra Clare | Seiten: 912 | 5 🌟 


Catwoman - Diebin von Gotham City | Sarah J. Maas | Seiten: 368 | 4 🌟

3 Rezensionsexemplare



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Anzahl insgesamt gelesener Seiten: 3381 - ich habe ziemlich lange für den Englischen Roman gebraucht 😅


NEUZUGÄNGE:

3 selbst gekaufte Bücher

- Queen of Air and Darkness | Cassandra Clare | 9€
- Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen - Das Originaldrehbuch | J. K. Rowling | 19,99€
- Torn | Jennifer L. Armentrout | 14,99€

1 Rezensionsexemplar

- H. O. M. E. | Eva Siegmund

1 Weihnachtsgeschenk

- Harry Potter und der Feuerkelch | J. K. Rowling | Neuauflage

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Gesamtausgaben für Bücher: 33,98€ - ich habe diesen Monat sehr viel gespart, weil ich meine Liste der Vorbestellungen für Februar und März angefertigt habe. Diese Monate werden nicht wirklich günstig, mit 11-15 Wunschbüchern pro Monat 😅😂 Meine Einsparungen können aber auch an den vielen buchigen Geschenken im letzten Monat liegen...


RESTANZAHL DER BÜCHER AUF MEINEM SUB:

12 - ja, man merkt, dass ich Urlaub habe, da er schrumpft. Aber Ende Januar / Anfang Februar explodiert er wieder. Garantiert!

ANZAHL DER SEITENAUFRUFE MEINES BLOGS:

OH. MEIN. GOTT! 1545 Aufrufe. Doppelt soviel wie letzten Monat. Danke danke danke danke danke!!!!!! 😍

MEINE VORBESTELLUNGEN FÜR JANUAR:

- Liebe und Lügen | Erin Beaty
- Heliopolis II | Stefanie Hasse
- Iron Flowers 2 | Tracy Banghart
- Someone New | Laura Kneidl
- All In 2 | Emma Scott
- Batman: Nightwalker | Marie Lu
- Der Klang der Täuschung | Mary E. Pearson

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Samstag, 29. Dezember 2018

{Rezension} Der Weltenexpress | Anca Sturm
29.12.180 Kommentare

Klappentext

Eine atemlose Reise, angetrieben von Kohle, Dampf ...und Magie! Willkommen im WELTEN-EXPRESS!

BAND 1: Nacht für Nacht sitzt die schüchterne Flinn Nachtigall am stillgelegten Bahnhof von Weidenborstel, dem Ort, wo zwei Jahre zuvor ihr Bruder verschwand. Bis eines Abends ein Zug herbeirollt, mit einer gewaltigen, rauchspuckenden Lokomotive. Und Flinn ... ... stürzt als blinde Passagierin in das Abenteuer ihres Lebens! Denn der Zug ist der Welten-Express, ein fahrendes Internat voller außergewöhnlicher Kinder, angetrieben mit magischer Technologie. Ein Ort, in dem Flinn Freunde findet – und Feinde. Denn der Welten-Express birgt mehr Geheimnisse, als sie sich je hätte träumen lassen ...

Die Reise beginnt: Der erste Band einer fantastisch-zauberhaften Trilogie über Freundschaft, Liebe und Abenteuer mit jeder Menge Spannung und Magie für Mädchen und Jungen ab 11 Jahren. Für Fans von "Harry Potter" und "Der Goldene Kompass".

Meine Meinung

Einleitung

Dies ist seit langem mein erstes Kinderbuch. Ich habe es mir letztendlich gekauft, weil es ähnlich klang wie Harry Potter und ich einfach mal Lust auf eine unbeschwerte Literatur hatte. Außerdem hat mich das Cover beeindruckt...das Buch selbst aber leider letztendlich nicht.

Cover, Haptik, Playlists & Co.

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Alleine diese Schrift auf dem blauen Hintergrund hat ein geheimnisvolles Flair; die Hauptcharaktere auf dem Cover wurden einfach wunderschön von Bente Schlick gezeichnet. Im Buch befindet sich weder eine Karte noch eine Playlist - dafür ist es aber sehr angenehm anfassbar und riecht gut. Ich finde es außerdem toll, dass das Buch keinen Umschlag hat, da es dann robuster ist und sich besser lesen lässt.

Kurze Zusammenfassung des Anfanges (SPOILER)

Flinn ist ein Mädchen, dass meistens für einen Jungen gehalten wird. Sie trägt die alten Karohemden ihres vor etwa zwei Jahren verschwundenen Halbbruders Jonte. Ja, ihr habt richtig gelesen: HALBbruder. Ihre Mutter hat viele Kinder von verschiedenen Männern - Flinn hat ihren Vater nie kennen gelernt. Für Pay-TV reicht das Essen gerade noch, aber dafür gibt es in ihrer Familie jeden Tag nur Brot. Als sie Jonte besonders vermisst, setzt sich sich wie ihr Bruder früher an die verwahrlosten Gleise des alten Bahnhofs ihres Dorfes und denkt über ihn nach, als sie plötzlich einen Vogelgeist sieht! Plötzlich fährt ein Zug ein - dieser Zug entspricht exakt demjenigen, der auf Jontes Karte gedruckt war. Kurzerhand springt Flinn auf den Zug auf und wird von einem Kohlejungen aufgefangen. Am nächsten Tag lernt sie gleich Madame Florett - in etwa das, was man unter der Schaffnerin versteht - kennen. Es ist Antipathie auf den ersten Blick, vor allem, da Flinn kein Ticket für den Zug besitzt und auch keins einfach so kaufen kann. Denn der Zug ist ein fahrendes Internat für zukünftige Helden wie Nobelpreisträger, Wissenschaftler, etc.! Flinn lernt neue Freunde, aber auch Feinde wie Madame Florett kennen, begibt sich auf die Suche nach ihrem Bruder und lernt Europa kennen - nichts ahnend, dass im sich im Zug vielleicht eine Verschwörung anbahnt oder das jemand im Zug vielleicht für sie schwärmt...

Das Wichtigste: Schreibstil, Plot und Charaktere

Anca Sturm hat einen flüssigen Schreibstil, der aber eher durchschnittlich war. Zwar konnte ich mir die von ihr beschriebenen Orte und Personen relativ gut vorstellen, aber das gewisse Etwas fehlte mir da - der Funke. Das ist nicht böse gemeint, aber für mich hat es einfach nicht gepasst.

Die Protagonistin Flinn (ja, ich dachte auch erst, es würde sich um einen Jungen handeln) ist meistens ziemlich in sich gekehrt, da sie an ihren verschwundenen Bruder denkt, der bloß ein Lebenszeichen hinterlassen hat: Eine Karte mit einem Zug drauf. Sie ist unzufrieden, weil ihre Mutter sie immer als perfektes Mädchen darstellen möchte, obwohl sie einfach nur die Hemden ihres Bruders Jonte tragen möchte. Dafür wird sie in ihrer alten Schule natürlich gehänselt, aber ihr fehlt das Selbstvertrauen, um sich wehren zu können. Mal schauen, wie es im Internat des "Welten - Expresses" wird...
Fedor ist ein Pfog. Er kann zwar den Zug sehen, hat aber keinerlei Potential zum Schüler des Welten - Expresses. Im Allgemeinen hegt er eine tiefe Abneigung gegen die Pfaue (Magiebegabte Schüler). Er ist der Kohlenjunge, der Gefallen an Flinn findet und mit ihr flirtet.
Pegs ist eine Schülerin, die von ihren Eltern zu Bestleistungen gedrängt wird, trotzdem aber einen ziemlich eigenwilligen Kleidungsstil hat und ziemlich abenteuerlustig ist. Kasim, auch ein Teil der Dreier - Clique mit Pegs und Flinn, versteckt seinen wahren Charakter meistens hinter selbstbewussten Sprüchen und richtet gerne Unfug an.
Garabina ist neben der Lehrerin Madame Florett eine der blöden Kühe der Schüler. Sie arbeitet viel mit Sture Anoi, prinzipiell eine andere Version von Draco Malfoy. Beide werden von Madame Florett ziemlich bevorzugt - Madame Florett beschäftigt sich damit, dass ihre Regeln eingehalten werden. Gerade wegen des Einmischens der Dreier - Clique in ihre Pläne will sie Flinn los werden. Sie wendet sich an Daniel, den manchmal mehr oder weniger abwesend wirkenden Direktor des Internats, der aber sehr mit Flinn sympathisiert und sie vorerst im Internat lässt.

Von der Handlung war ich ziemlich enttäuscht, was aber auch daran liegen kann, dass ich solche Kinderbücher meistens mit Harry Potter vergleiche - und somit zu große Erwartungen habe. Die ersten 200 Seiten passierte gefühlt gar nichts - danach steigt die Spannung zwar, aber nur die letzten 50 Seiten konnten mich wirklich von dem Buch überzeugen. Dort hatte man richtig gute Spannung, auch wenn manches vorhersehbar war und das, was der Bösewicht vorhatte, nicht wirklich "neu" war, da ich das Thema schon in diversen Büchern thematisiert gelesen habe. Die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Fedor und Flinn fand ich einerseits überraschend, weil ich das in einem Kinderbuch nicht erwartet hätte, aber andererseits überflüssig. Ich hätte viel lieber mal mehr Lehrer und ihren Unterricht kennen gelernt, da auf Madame Florett und Daniel so ein Fokus gelegt wurde. Was mich aber sehr interessiert hat, war Kasims Hintergrundgeschichte, die mich dann doch positiv überrascht hat. Insgesamt war mein Problem glaube ich eher der Klappentext, wo das Buch mit Harry Potter und Der Goldene Kompass verglichen wurde. Das hat meine Erwartungen wohl ein bisschen zu hoch geschraubt - zu mal das Problem, was dort beschrieben wird, gar nicht am Ende des Buches gelöst wird, was aber auch daran liegen kann, dass es eine Trilogie werden soll.

Fazit

Ich bin insgesamt ein wenig enttäuscht, was wohl daran liegt, dass ich zu hohe Erwartungen an den Trilogie - Auftakt hatte. Die Handlung war nicht gerade originell und sehr Harry - Potter - ähnlich. Aber das ist ja nur meine Meinung; ich glaube, viele werden anderer Meinung sein. Macht euch am besten selbst ein Bild - dieses Buch ist ein durchschnittlicher Geheimtipp, gut für zwischendurch.



Kennt ihr das Gefühl, wenn ein Buch so gehypt wird, dass sie man total enttäuscht ist, wenn man es gelesen hat?

Zitat

Der Welten - Express. Das hier war der Welten - Express. Der Zug, der Luxuszug, mit dem Jonte verschwunden war, hieß Welten - Express. Das Wort klang in Flinns Ohren wie pure Magie. Es klang nach der weiten Welt, nach Abenteuern in der Ferne, nach dem wahrhaftigen Leben, nach der Chance, Jonte zu finden - und danach, glücklich zu werden.
- Flinn auf S. 36 -

Fakten

 Titel: Der Welten-Express 1
Autorin: Anca Sturm - hat eine Ausbildung als Buchhändlerin gemacht und verreist am liebsten per Bahn
Seiten: 384
Genre: Kinderbücher / Fantasy
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 31.08.18
Gebundene Ausgabe: 14,99€
E-Book: 10,99€
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Mittwoch, 26. Dezember 2018

{Rezension} Revenge - Sternensturm | Jennifer L. Armentrout | Werbung
26.12.18 2 Kommentare

Klappentext

Vier Jahre nach der verheerenden Invasion der Lux sind die Außerirdischen nun Teil der Bevölkerung. Die siebzehnjährige Evie Dasher verlor damals ihren Vater, dennoch ist sie fasziniert von den Lux, die aussehen wie Menschen, mithilfe von Licht jedoch ungeheure Kräfte entfesseln können. Als sie den geheimnisvollen – und unverschämt attraktiven – Luc kennenlernt, findet sie sich in einer Welt wieder, von der sie bisher nur gehört hat. Einer Welt, die sie an ihrem eigenen Verstand zweifeln lässt, denn Schein und Wirklichkeit sind kaum noch auseinanderzuhalten. Bald wird Evie klar: Der Schlüssel zur Wahrheit liegt bei Luc …

Mit der neuen Trilogie »Revenge« kehrt Jennifer L. Armentrout in die Welt der Bestsellerserie »Obsidian« zurück. Spannend, lustig und voller Knistern – typisch Armentrout!
Band 2 erscheint voraussichtlich im Herbst 2019, Band 3 im Herbst 2020.

Meine Meinung

Einleitung

Ich weiß immer noch nicht, wo Jennifer L. Armentrout ihre Ideen hernimmt. Und vor allem die Zeit, um so viele Bücher zu schreiben. Wir, die Obsidian-Fans, haben lange gebetet und nachdem wir die Oblivion-Bände bekommen hatten, wirklich gehofft, dass es eine Fortsetzung gibt. Und hier ist sie. Ich darf dieses Buch sogar als Rezensionsexemplar bezeichnen! Vielen Dank dafür an den Verlag! 😍 Und - bitte haut mich jetzt nicht - dieses Spin-Off ist noch besser als die ursprüngliche Reihe. Wirklich. Ich mache keine Scherze! Ich werde bloß noch mehr fangirlen, wenn ihr weiterlest - schließlich sieht man auch altbekannte Charaktere wieder, die man vermisst hat...nur leider müssen wir noch fast ein Jahr auf den zweiten Teil warten 😭

Cover, Haptik, Playlists & Co.

Es gibt selten Cover, die ich im Deutschen besser als im Englischsprachigen Raum finde. Dieses ist eines davon. Es passt von der Schrift, den Farben und der Aufmachung perfekt zu der Obsidian-Reihe und sieht einfach nur wunderschön aus. Der Umschlag selbst ist angenehm samtig anzufassen und fühlt sich sehr gut an. Im vorderen Teil befindet sich ein Textausschnitt; im hinteren Teil eine Kurzbiographie von der Autorin und der Übersetzerin. Die Kapitelüberschriften sind in der selben Schriftart wie der Titel und gefallen mir richtig gut, ebenso wie das Papier.

Kurze Zusammenfassung des Anfanges (SPOILER!)


Die 17-jährige Evie lässt sich dazu überreden, mit ihrer besten Freundin Heidi in den Club namens Vorboten zu gehen. Im Vorboten wimmelt es nur so von Lux, die vor vier Jahren die Erde überfallen haben – mittlerweile gibt es von der Regierung beauftrage Alien-Teams (AAT), die Razzien durchführen, um nicht registrierte Lux zu finden. In exakt dem Club lernt Evie Luc kennen. Er behauptet, kein Lux zu sein, obwohl er genauso aussieht und kennt nebenbei auch ihren Namen. Bei einer Razzia des AATs im Club kann Evie gerade noch so fliehen, doch leider hat sie ihr Handy bei Luc vergessen. Obwohl sie Luc nie wieder sehen wollte, begibt sie sich noch einmal mit ihrem besten Freund James auf den Weg zum Club, da sie ihr Handy wieder haben möchte und ziemlichen Ärger von ihrer Mutter bekäme. Dort bekommt sie zufällig mit, dass Luc unregistrierte Lux versteckt, gerade da, als es in der Öffentlichkeit immer brenzliger wird. Die Menschen wollen die Lux in eigene Kommunen einengen und haben Angst vor ihnen. Dann wird auch noch eine Mitschülerin von Evie tot in ihrer Schule mit Brandmalen, die nur von einem Lux stammen können, gefunden, und die Demonstrationen und Anfeindungen beginnen. Dabei hat Evie momentan ganz andere Sorgen, als Luc bei ihr zu Hause auftaucht, um ihr den gefälschten Ausweis wieder zurückzubringen, wobei sich herausstellt, dass Evies Mom Sylvia Luc schon viel länger kennt und ihrer Tochter so einiges verschwiegen hat – angefangen bei ihrem Vater und Daedalus. Plötzlich erwürgt jemand Evie fast im Schlaf, während diese Stück für Stück mehr über ihre Vergangenheit vor der Invasion erfährt…und von was für einem Deal über Evie spricht Luc bitteschön die ganze Zeit? Und warum behauptet er, weder Mensch noch Lux zu sein? Was für ein Wesen ist er denn dann? Und wer ist für den Mord an dem Mädchen, das zufällig Evie total ähnlich sieht, verantwortlich? Fragen über Fragen, während Evie sich immer mehr zu Luc hinzugezogen fühlt und die Rechtslage sich zuspitzt…

 Das Wichtigste: Schreibstil, Plot und Charaktere

Jennifer L. Armentrout ist einfach eine Young-Adult-Queen. Selbst wenn man mir ein Buch ohne Titel von ihr zu lesen geben würde, würde ich es an ihrem Schreibstil erkennen. Ihre Art von Humor ist einfach sagenhaft und hat Wiedererkennungswert – niemand würde zum Beispiel auf die Idee kommen, Luc ein Shirt mit dem Aufdruck „Muggel auf dem Parkett – Zauberer im Bett“ zu verpassen! Die Art, wie sie gewisse Dinge und Situationen wirklich realitätsnah und gefühlsecht voller Emotionen aus Evies Sicht beschreibt, auch. Vor allem aber ist sie eine der wenigen Autorinnen, die ihr Niveau wirklich dauerhaft halten kann. Ich habe noch keinem ihrer Bücher weniger als 5 Sterne gegeben, und dieses hier würde alleine vom Schreibstil noch mehr verdienen. Ab sofort ist „Revenge“ mein neuer Lieblingsroman von ihr!

Es tut mir von Herzen für Kat und Daemon aus „Obsidian“ leid, es sagen zu müssen, aber Luc und Evie sind NOCH BESSER als die beiden. Besonders Luc, denn er ist so eine perfekte Mischung aus Rhysand und Edward Cullen und sieht dabei auch noch richtig gut aus! Außerdem besitzt er genau den richtigen Humor und verdient eine tolle Freundin wie Evie. Diese hört allerdings nicht gerne darauf, was man ihr sagt und ist ziemlich stur, weshalb Luc mit ihr zu kämpfen hat, allerdings auch immer weiß, wie er mit ihr umgehen muss. Luc ist mit Daemon und Grayson befreundet, die wir schon aus „Obsidian“ kennen. Die beiden unterstützen ihn bei einem gemeinsamen Projekt, wobei Graysons Faulheit echt keine Grenzen kennt. Der Grund, warum Evie Luc überhaupt kennen lernt, ist Heidi. Heidi ist ihre beste und vor allem in Emery verknallte Freundin. Emery ist wiederum mit Luc befreundet, und so trifft man sich…Außerdem gibt es da noch die April, die im Prinzip die Lux hasst und ziemlich dumm und verrückt ist. Vor allem sorgt sie aber für Unruhen in der Schule und schürt Ängste gegenüber den Lux in den Menschen.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal sagen würde, dass das Spin-Off einer Reihe besser ist als sie selbst. Aber alleine vom Plot hat sich Jennifer L. Armentrout mal wieder selbst übertroffen. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil es so unglaublich spannend war. Einerseits hatte ich die ganze Zeit Angst, das nach etwas passiert, und andererseits hatte ich wegen Luc Kribbeln im Bauch. Es ist eine ausgewogene Mischung aus Spannung und Romantik mit unvorstellbaren Wendungen. Besonders die letzten hundert Seiten, als man etwas Bahnbrechendes für Evie erfahren hat, haben mir das Herz bluten lassen und mich zum Weinen gebracht, ebenso in der Situation, wo Luc seine Geschichte erzählt hat. Ja, gut, ab und zu wollte ich ihn auch schlagen, aber meistens hatte ich eher ein Flattern im Bauch. Übrigens hören wir auch was von Daemon - da er mit Luc befreundet ist, hat man auch den direkten Vergleich. Die Autorin schreibt genau das, was ich mir vorgestellt habe, was nach der Invasion passiert. Schließlich lernt die Menschheit nie aus ihren Fehlern, sondern schließt die neue Spezies aus, der vorher ja sogar schon heimlich unter ihnen gelebt hat, in dem sie sie registrieren lässt und ihr kaum Rechte zuspricht. So etwas kann nicht lange gut gehen und schnell wieder in einen Krieg ausarten. Aber diese Entwicklung sieht man ja im zweiten Teil, der erst in einem knappen Jahr erscheint, wieder. Bis dahin werden wir uns wohl mit der neuen "Golden Dynasty" - Reihe und dem dritten Teil der "Wicked" - Trilogie zufrieden stellen müssen, auch wenn ICH JETZT WISSEN WILL WIE ES WEITER 
GEHT! AAAAAARRRRRRRGGGGGGHHHHH! 

Fazit

"Revenge - Sternensturm" ist ein mehr als gelungener Auftakt zur Spin-Off-Trilogie zu "Obsidian" und BESSER als die Originalreihe. Ihr humorvoller und doch emotionaler Schreibstil gepaart mit sympathischen Charakteren und einem mega spannenden Plot haben mein Herz zum bluten und weinen gebracht. Es war ein ständiges Auf und Ab der Gefühle, und jedem, der "Obsidian" geliebt hat, kann ich dieses Literarische Meisterwerk nur empfehlen. Ihr werdet es vergöttern. Ein absolutes Lesehighlight!


Was ist euer Lieblingsbuch von Jennifer L. Armentrout? Erzählt es mir doch gerne in den Kommentaren! Frohe Weihnachten wünsche ich euch allen!

Zitat

Luc holte stockend Luft. "Du solltest nicht herkommen. Hast du nicht verstanden? Das war der Deal. [...]" Er hielt inne und seine Augen leuchteten immer heller. "Der Deal war: Ich halte mich von dir fern, solange du dich von mir fernhälst."
- Luc auf S. 68 -

Fakten

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank dafür an den Verlag! 
Originaltitel: The Darkest Star
Titel: Revenge - Sternensturm
Autorin: Jennifer L. Armentrout - hat eine Schwäche für Marvel und Zombies
Übersetzer: Anja Malich
Seiten: 448
Verlag: Carlsen
Genre: Young Adult / Fantasy
Erscheinungsdatum: 30.11.2018
Gebundene Ausgabe: 19,99€
E-Book: 13,99€
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Sonntag, 23. Dezember 2018

{Rezension} Torn - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
23.12.180 Kommentare


Achtung! Dies ist der zweite Band einer Reihe und enthält dementsprechend Spoiler für "Wicked", den ersten Band der Trilogie! Bitte lies nicht weiter, wenn du diesen noch nicht gelesen hast!

Klappentext

Die Welt von Ivy Morgan steht Kopf: Seit sie von dem dunklen Prinzen der Fae beinahe getötet worden wäre ist nichts mehr wie zuvor. Nicht nur, dass sie schwer verletzt wurde, sie ist auch einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur gekommen. Einem Geheimnis, von dem der Orden auf keinen Fall erfahren darf. Ivys einziger Lichtblick ist Ren, der charmante Bad Boy mit den sexy Tattoos, der ihr Herz höher schlagen lässt. Doch für wen wird sich Ren entscheiden, wenn es hart auf hart kommt: für den Orden, dem er die Treue geschworen hat, oder für Ivy, der sein Herz gehört ...

Meine Meinung

Einleitung

Endlich kann ich wieder etwas neues von Jennifer L. Armentrout lesen! Ich liebe diese Autorin einfach heiß und innig. Wie ihr vielleicht schon bei meiner Rezi zum ersten Band (hier geht's zur Rezension) gemerkt habt, hat mir der erste Band mega gut gefallen. Dementsprechend gespannt war ich auf den zweiten Band, und - Surpise! - er hat mir wieder richtig gut gefallen! Leider müssen wir noch bis Februar '19 warten, bis wir wissen wie es zuendegeht...bis dahin vertreibe ich mir die Zeit mit "Revenge". Aber jetzt erst einmal weiter mit der Rezi zu "Torn" von einer meiner Lieblingsautorinnen! Warnung: Fangirling in extremen Dosen vorhanden.

Cover, Haptik, Playlists & Co.

Das Cover ist wie schon beim ersten Teil schlicht, aber schön, und zeigt den Flügel eines Faes oder Brownies (nicht die Essbaren, sondern die magischen Wesen!). Jetzt kommen wir zum ersten Fangirling: Diese KARTE von New Orleans im vorderen Teil des Umschlages ist ja mal zauberhaft schön! So detailreich und...hach! Außerdem sind im hinteren Teil des Umschlages noch die gesamten Cover der Reihe abgedruckt. Das Papier fühlt sich ein wenig anders als das im ersten Teil an, da es bei einer anderen Druckerei bedruckt wurde. Es ist aber trotzdem angenehm - ein Vorteil: Das Buch ist somit bei ähnlicher Seitenzahl dünner als der Vorgänger und passt viel besser in meine Karte-des-Rumtreibers-Buchhülle, was Tink garantiert freuen würde, da er ebenso ein (zugegebenermaßen verrückter) Potterhead ist! ;)

Kurze Zusammenfassung des Anfanges (SPOILER!)

Ivy hat gerade erst schwer verletzt herausgefunden, dass sie der Halbling ist, als Tink sie darauf hinweist, dass der Prinz das Apokalypse-Baby nicht ohne ihre Einwilligung mit ihr zeugen kann. Nebenbei spaziert der Prinz mit den anderen Fae und Val, dieser Verräterin, durch New Orleans. Als wäre das nicht genug, plagen Ivy die Schuldgefühle gegenüber Ren. Es wäre seine Aufgabe, sie zu töten, wenn er hinter ihr Geheimnis käme. Würde er sie sich überhaupt erklären lassen? Würde er sie noch genauso lieben wie vorher? Wäre es nicht am besten, wenn sie mit ihm Schluss machen würde? Fragen über Fragen, während Ivy sich am liebsten auf die Jagd nach Val machen würde. Als sie endlich nach Rens Pflege wieder einigermaßen gesund ist, trifft sie auf dem Weg zu ihrer Lieblingsspeise, den Beignets, aussgerechnet auf den Prinzen. Wie Tink angekündigt hat, lässt er sie ziehen und möchte sie dazu zwingen, freiwillig das Baby zu gebären, dass die Tore zwischen der Menschen- und der Anderswelt öffnen kann. Er droht Ivy, ihr das einzige zu nehmen, dass sie hat - und das ist Ren...dieser ist für Ivy da, als sie erfährt, dass Vals Eltern vom Orden getötet wurden, weil sie nicht zugeben wollten, dass Val der Halbling ist. Als Ivy auch noch von Brighton erfährt, dass Merle verschwunden ist und dass es laut dieser friedfertige Fae gibt, die sich nicht von Menschen nähren und wie Menschen altern, ist das Chaos perfekt. Und der Prinz lässt auch nicht auf sich warten, als einer seiner Ritter Ren mitten in seiner Wohnung vor Ivys Augen versucht, zu entführen - wobei überraschenderweise Tink, der gar nicht so niedlich ist, wie er aussieht, seinen Arsch rettet. Dann tauchen auch noch zwei Kollegen von Ren auf; Henry und Kyle - und zwar der Kyle, der Rens besten Freund, einen Halbling, ermordet hat. Wird der Prinz Ren schnappen und Ivy zwingen, das Apokalypse-Baby zu gebären? Würde Ren Ivy ihr Geheimnis verzeihen? Und gibt es die friedlichen Fae wirklich? Wenn ihr das wissen wollt, lest unbedingt dieses Buch!

 Das Wichtigste: Schreibstil, Plot und Charaktere

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer unglaublich humorvoll. Ich liebe ihre Art von schwarzem Humor, denn auch wenn die Stimmung mal düsterer ist, schafft spätestens Tink es, mit einem Zitat oder einer Anmerkung aus Harry Potter, Twilight, Herr der Ringe, The Walking Dead oder Supernatural die Stimmung aufzulockern. Dadurch, dass das Buch aus Ivys Sicht geschrieben ist, hat man nämlich ganz viel Zeit mit Tink und Ren, welcher auch ganz gerne Merida-Vergliche zieht ;) Jennifer L. Armentrout versteht es einfach, gleichzeitig bildhaft, spannend, locker und emotional zu schreiben. Nicht umsonst ist sie eine meiner Lieblingsautorinnen! :D

Ein weiterer Pluspunkt bei diesem Buch sind die Charaktere. Sie sind so unglaublich sympathisch! Am besten gefallen haben mir natürlich Ren (😏) und Tink (😂). Aber Ivy mag ich auch richtig gerne! Sie hat sich seit dem ersten Band sehr weiter entwickelt und hat nicht mehr diese extremen Schuldgefühle Shaun gegenüber. Sie ist weiterhin lebensmüde, sturköpfig, eine starke Kämpferin und sieht aus wie Merida. Diesen Namen hat Ren ihr gegeben; er ist ziemlich heiß und sieht ungefähr so aus wie Zac Efron mit grünen Augen. Er kann sehr beschützend sein, besonders jetzt, wo Ivy vom Prinzen angegriffen wurde. Absolut leiden kann er Tink, den Brownie, nicht. Tink zitiert gerne aus Harry Potter, Der Herr der Ringe, Supernatural oder The Walking Dead und läuft dabei gerne nackig rum. Seine absolute Leidenschaft ist aber das Bestellen über Amazon mit Ivys Konto. Er ist etwa so groß wie Tinkerbell und kommt eigentlich aus der Anderswelt - ebenso wie der Fae-Prinz aka Drake. Drake ist ein widerlicher Arsch. Um in die Menschenwelt zu kommen, hat er Ivys ehemalige beste Freundin Val mit ins Boot geholt. Valerie unterstützt seine Motive und hilft ihm, wo sie kann. Währenddessen taucht die leicht labile Merle ab, als sie merkt, dass die Tore geöffnet wurden. Brighton, ihre schüchterne Tochter, durchsucht daraufhin ihre Dokumente und findet einiges Interessantes...

Nach diesem Cliffhanger in Band 1 wollten wir wohl alle wissen wie es weiter geht. Klar ist ja, dass Ren Ivy eigentlich töten müsste. Die Frage ist nur, ob es überhaupt irgendwann mal erfährt, dass sie der Halbling ist...dementsprechend gab es in der sich aufbauenden Beziehung richtig viel Spannung, an der es in diesem Teil wirklich nicht mangelte. Trotzdem kommt die Romantik nicht zu kurz; einige prickelnde Szenen sind wie im ersten Teil auch vorhanden. Diesen Teil würde ich erst ab 16 Jahren empfehlen, da doch aufgrund des Prinzen ziemlich widerliche und abartige Dinge passieren. Ich persönlich fand es gut, dass die Autorin den Prinzen als realistischen Bösewicht und nicht wie einen bösen Buben dargestellt hat. Natürlich hat sich mir der Magen ab und zu umgedreht, und ein paar Tränchen vergossen habe ich auch, aber das gehört zur Natur der Fae. Vor allem ist aber Ivy eine richtige Kämpferin in solchen Situationen. Sie versucht immer noch einen Schlagabtausch zu provozieren, wenn es eigentlich keine Hoffnung mehr für sie gibt. Wer mich aber in diesem Band mit einer Szene richtig vom Hocker gehauen hat, war Tink. Da war ich mal richtig überrascht! Ich würde jetzt gerne auf die Szene eingehen, aber da würde ich zu viel spoilern. Auf jeden Fall rate ich euch, wenn ihr den ersten Teil gut fandet: Ihr werdet diesen zweiten Teil lieben. Den Schreibstil, die Charaktere, die Handlung. Lest dieses Buch. Es ist einfach Jennifer L. Armentrout in Höchstform

Fazit

Ich weiß nicht, wie die Autorin es jedes Mal schafft, aber dieses Buch ist definitiv wieder ein Literarisches Meisterwerk. Ihr humorvoller, spannender und doch zugleich emotionaler Schreibstil nimmt den Leser mit in eine fantastische Welt voll sympathischer Charaktere. Hinzu kommt auch noch dieser mega Plot - Jennifer L. Armentrout ist mal wieder in Höchstform!


Jetzt geht es gleich mit dem nächsten Buch von Jennifer L. Armentrout weiter - ich kann es immer noch nicht verstehen, wie sie immer so perfekte Bücher schreiben kann!

Zitat

Ich bekam kaum Luft, als ich zu ihm hochstarrte. Was hatte Ren mir neulich gesagt? Dass er das nicht noch einmal durchmachen könnte. Sich zwischen seiner Pflicht und jemandem entscheiden zu müssen, der ihm etwas bedeutete. Und jetzt steckte er genau mitten in dieser schrecklichen Situation.
- Ivy auf Seite 154 -

 Fakten

Originaltitel: Torn - A Wicked Triology Book 2
Titel: Torn - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
Autorin: Jennifer L. Armentrout - hat eine Vorliebe für Zombies - insbesondere in The Walking Dead - und ist in Sarah J. Maas' Bücher verliebt
Übersetzer: Michaela Link
Seiten: 448
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 10.12.2018
Genre: Young Adult / Fantasy
Klappenbroschur: 14,99€
E-Book: 11,99€
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Mittwoch, 19. Dezember 2018

{Rezension} H.O.M.E. - Das Erwachen | Eva Siegmund | Werbung
19.12.18 2 Kommentare

Klappentext

Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …

Meine Meinung

Einleitung

Dies ist eine der Autorinnen, auf die ich durch Bookstagram aufmerksam wurde. Und da ich gespannt auf eine neue Dystopie bin, habe ich mir mal gedacht, ich frag beim Bloggerportal nach, ob ich ein Rezensionsexemplar bekommen kann. Und siehe da, sie haben ja gesagt! Ich freue mich riesig, dass ich lesen durfte, denn die Idee - und allgemein den Schreibstil - finde ich richtig gut gelungen.

Cover, Haptik, Playlists & Co.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mich Carolin Liepins als Coverdesignerin verfolgt. Ich meine, ich habe absolut gar nichts gegen ihre wunderschönen Cover - es fällt nur auf, dass ich meistens Bücher lese, die von ihr gestaltet wurden. Das Cover ist sehr auf den Inhalt bezogen und vermittelt gleich den Eindruck einer tollen Dystopie. Anhand des Berliner Fernsehturms erkennt man sogar sofort, in welcher Stadt die Handlung spielt :) Die Farbgestaltung passt gut zusammen und sieht stimmig auf. In der vorderen Innenklappe des Buches ist noch ein ausführlicherer Klappentext abgedruckt; in der hinteren eine kurze Autorenbiographie. Das Buch ist mitteldick und lässt sich gut halten, ebenso wie das angenehme Papier. 

Kurze Zusammenfassung des Anfanges (SPOILER!)

Zoë lernt auf der H.O.M.E.-Akademie, Kapitän für ihre Mission zu sein. Sie beherrscht mehrere Sprachen fließend, ist beliebt und eine sehr gute Schülerin. Vor allem aber hat sie einen wunderbaren Freund, Jonah. Und dann wacht sie auf. Im Charité Krankenhaus in Berlin. Einem dystopischen Berlin ohne Wasser mitten in der Dürre, kurz vor einem Weltkrieg. In einem Bett mit kahl geschorenem Kopf, und einer fremden Familie. Ohne ihre Freunde. Ohne Jonah. Zoë begreift erst nach einiger Zeit, dass dies keine ihrer Missions - Simulationen ist, sondern die brutale Realität. Hat sich ihr Hirn diese ganze Akademie nur ausgedacht, während sie 12 Jahre lang im Koma lag? Und woher kann sie, wenn sie mit fünf Jahren ins Koma gefallen ist, fünf verschiedene Kampfsportarten? Als sie durch ihren Bruder jemanden kennen lernt, der ebenfalls jemanden an H.O.M.E. verloren hat, beginnt sie, nachzuforschen - während jemand es auf sie abgesehen hat und vor Entführungen nicht zurück schreckt...

 Das Wichtigste: Schreibstil, Plot und Charaktere

Was für ein Wordbuilding. Diese Art, wie Eva Siegmund eine gar nicht mal so unrealistische, dystopische Version von Berlin beschreibt, ist bildhaft, flüssig und emotional mitreißend. Sie schreibt aus der Sicht von Zoë in der Ich-Perspektive, lässt aber zwischen durch auch mal den Bösewichten für ein paar kleine Szenen Platz.

Seitdem ich "Elfenkrone" zu Ende gelesen hatte, hatte ich so meine Probleme mit Charaktern. Zum Glück konnte mich dieses Buch aus der Charakterflaute heraus holen, denn besonders Zoë und Kip haben mir ausgesprochen gut gefallen. Mit den beiden konnte man sich identifizieren; die Chemie war zwar deutlich zu spüren, aber die Autorin ist nicht gleich auf den Liebeszug aufgesprungen. Klar merkt man nach dem Ende, worauf es in dem zweiten Teil hinaus läuft, aber trotzdem ist es schön, eine Beziehung heranwachsen zu sehen.
Zoë ist eigentlich mit ihrem Leutnant und Freund Jonah sehr glücklich, bevor sie aufwacht. Nun muss sie Realität und Traum versuchen, zu erkennen...
Marina und Clemens sind die Eltern von Zoë. Sie sind fürsorglich, haben aber vor zwölf Jahren einen riesigen Fehler gemacht, von dem selbst ihr ältester Sohn Tom nichts weiß. Tom versucht, Zoë zu verstehen, und stellt ihr Kip vor. Kip hat seinen Bruder an die Akademie verloren und möchte die beiden unterstützen.
Schwester Miriam ist Zoës zuständige Krankenschwester im Charité. Sie ist schüchtern, aber nett und schwärmt für Doktor Akalin. Dieser erklärt sich Zoës Fantasien damit, dass Tom ihr zu viel "Tribute von Panem" vorgelesen hat. Er ist Arzt im Charité und sehr nett.

Nein, ich mag dieses Buch nicht nur, weil dort diverse Harry-Potter-Anspielungen drin sind, um das mal klar zu stellen. Okay, ich mag die Szenen und den ersten, absolut passenden Satz im Buch schon sehr gerne, aber sie waren nicht ausschlaggebend für dieses Buch :)
Die Handlung ist dystopisch und für mich komplett neu. Alleine die Idee von einem Berlin in einer Dürre ist gar nicht so abwegig und behandelt mal ein komplett anderes Thema: die Umwelt. Ich meine, was würden wir tun, wenn eine Flasche Wasser 15,00€ kostet? Würden wir genauso reagieren und wären genauso am Ende wie die zombieartigen, verdurstenden Menschen? Die Thematik regt auf jeden Fall zum Nachdenken an, vor allem, wenn man an die Klimapolitik denkt und gewisse Leute, die den Klimawandel immer noch verleugnen. Natürlich ist es auch schon ein Kaliber, wenn man plötzlich aufwacht und ein Arzt einem erklärt, dass sich das Gehirn das alles nur ausgedacht hat. Diesen Aspekt, ob es jetzt Traum oder Wirklichkeit war, hat die Autorin wirklich hervorragend behandelt.
Was mir richtig gut gefallen hat, war diese kleine Prise Liebesgeschichte. Sie war nicht zu überladen, aber dennoch zu spüren und vor allem realistisch. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, aber die Chemie zwischen Kip und Zoë stimmt einfach.
Zoës Entwicklung hat mir auch gut gefallen. Ihre Handlungen waren immer nachvollziehbar, auch wenn ich manchmal gerne "Tu das nicht!" gerufen hätte. Im Verlauf des Buches macht sie definitiv eine riesige Charakterveränderung durch.
Die Spannung ist garantiert nicht zu kurz gekommen. Ich habe mitgefiebert, ob Zoë herausfindet, wer der Bösewicht ist, und mein Herz hat immer gerast, wenn einem die Grausamkeit gewisser Leute bewusst wurde. Auch die Art, wie die Autorin hier einen Entführungsversuch nach dem anderen neben einer brutalen, beinahe kriegerischen Welt heraushauen konnte. Ich hätte nie im Leben so gute und kreative Lösungen gehabt, die so plausibel und offensichtlich waren.
Aber was ist das bitteschön für ein Ende? Ja, ich weiß, der zweite Band erscheint schon im März, aber trotzdem ist es absolut brutal und einer der schlimmsten und deprimierendsten Cliffhanger, die ich jemals gelesen habe.
Dennoch bin ich extrem gespannt darauf, wie sich das Problem mit der Dürre im zweiten Band weiter entwickelt und wie das mit dem Liebesdreieck so wird.

Fazit

Eva Siegmund schafft mit ihrem Reihenauftakt ein von Dürre geplagtes Berlin. Ihr Schreibstil ist dabei bildhaft, flüssig und mitreißend; die Charaktere sympathisch und der Plot vor allem spannend. Wer nach einer guten Dystopie mit einer Prise Romantik sucht, wird an diesem Buchschmöker seinen Spaß haben! Der nächste Band erscheint zum Glück schon im März, so dass der Cliffhanger hoffentlich bald aufgelöst wird :)


Habt ihr schon andere Dystopien von der Autorin gelesen? Sie sollen ja mega gut sein! 😍

Zitat

"Sagen Sie mir noch einmal, wo ich bin", flüsterte ich nach einer halben Ewigkeit. "Sie sind im Universitätsklinikum Berlin Mitte", sagte Akalin mit ruhiger Stimme. "Sie sind in Sicherheit." "Nein", entgegnete ich, den Blick noch immer auf den Spiegel geheftet. "Ich bin in der Hölle." - Zoe auf S. 32 -

Fakten

! Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank dafür an den Verlag und das Bloggerportal !
Titel: H.O.M.E. - Das Erwachen
Autorin: Eva Siegmund - hat im Lektorat eines Berliner Hörverlags gearbeitet, lebt heute als Autorin an immer anderen Orten, um Stoff für ihre Geschichten zu sammeln
Seiten: 448
Verlag: cbj
Genre: Young Adult / Dystopie
Erscheinungsdatum: 10.12.2018
Gebundene Ausgabe: 13,00€
E-Book: 9,99€
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Sonntag, 16. Dezember 2018

Phantastische Tierwesen - Grindelwalds Verbrechen: Theorien
16.12.18 2 Kommentare



Irgendwie hat mich die Überlegung, einen Beitrag über eine Sammlung von bekannten Fantheorien zu meinem absoluten Lieblingsthema zu verfassen, nicht los gelassen. Hier findet ihr jetzt jeweils zu den (un-) bekannten Charakteren aus "Phantastische Tierwesen - Grindelwalds Verbrechen" mehrere Theorien. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr fleißig mitdiskutiert oder eure eigenen Theorien mal in die Kommentare schreibt! Bevor ich aber anfange, hier großartig weiter zu schreiben, kommt hier offiziell die

SPOILERWARNUNG

denn ich schreibe hier auch unter anderem über das Ende vom Film. Also, tauchen wir endlich ab in die Wizarding World! Der Beitrag ist übrigens gegliedert in Themen:
1. Queenie Goldstein & Gellert Grindelwald
2. Albus Dumbledore & Newt Scamander
3. Voldemort
4. Nagini
5. Credence aka Aurelius Dumbledore

Thema 1: Queenie Goldstein & Gellert Grindelwald

Queenie (schreit): Komm mit mir!
Jacob: Du bist verrückt.
Sie liest seine Gedanken, wendet sich ab, zögert - und geht dann in das schwarze Feuer.
Jacob (verzweifelt, ungläubig): Nein! Queenie, tu das nicht!
Sie schreit, und Jacob vergräbt das Gesicht entsetzt in seinen Händen als sie durch den Feuerring tritt und sich neben Grindelwald stellt.
Queenie ist der Charakter, dessen Entwicklung mir am meisten wehgetan hat. Es war irgendwie klar, dass sie sich zum negativen entwickelt, nachdem sie im ersten Teil so unglaublich perfekt war, aber dass sie nun offiziell Grindelwald unterstützt, ist ein harter Brocken.

Theorie 1 (sehr wahrscheinlich)

Mein Gedankengang war, dass ich mich gefragt habe, wie sie Grindelwald überhaupt unterstützen kann. Sie kann doch Gedanken lesen, oder? Meine Theorie ist, dass Grindelwald eine Barriere, wie Harry sie von Snape gelehrt bekommen hat, in seinem Hirn hat.

Theorie 2 (relativ unsicher)

Die Frage ist dann nur noch, wie lange Queenie Grindelwald folgt - ich persönlich denke, dass sie es bis zum vierten Teil tun wird, da sich der fünfte Teil komplett auf den Kampf zwischen Dumbledore und Grindelwald fokussieren soll. Das Problem ist nur, dass ich mir Sorgen mache, wie es dann mit ihr weiter geht. Stirbt sie für Jacob, als Grindelwald ihn töten möchte? Kämpft sie zusammen mit Newt und den anderen gegen den Hitler 0.5?

Theorie 3 (sehr unwahrscheinlich)

Es gibt ja auch die Theorie, dass sie Voldemorts Mutter sein könnte. Daran glaube ich aber nicht wirklich, da es gar nicht möglich wäre. Schließlich ist die Mutter von Tom Riddle offiziell im Dezember 1926 gestorben - und der Film spielt im Jahre 1927. Wenn man aber wie im Falle McGonagall das Datum ignoriert, würde es passen - allerdings nicht zu meiner Voldemort-Theorie.

Thema 2: Albus Dumbledore & Newt Scamander 

Dumbledore: Wie ist es gelaufen?
Newt: Sie denken nach wie vor, dass Sie mich nach New York geschickt haben.
Dumbledore: Und Sie haben es abgestritten?
Newt: Ja. Obwohl es eigentlich stimmt.
Kurze Pause. Dumbledore ist unergründlich, Newt will Antworten haben.
Okay, eines muss man Jude Law lassen - für einen Schönling ist er doch sehr talentiert und hat Dumbledore sehr gut gespielt. Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, dachte ich bloß: Yep, Dumbledore. Aber zurück zu den Theorien...

Theorie 1 (sehr wahrscheinlich)

Es gibt schon seit dem ersten Teil von Phantastische Tierwesen die Theorie, dass Ariana Dumbledore ein Obscurial war. Schließlich wurde sie als 6-jährige von einem anderen Kind angegriffen, als sie Magie praktizierte. Von da an unterdrückte sie ihr Zauberergen, hatte ständig Wutausbrüche, tötete unbeabsichtigt ihre Mutter und starb mit 14 Jahren bei einem Streit zwischen Aberforth, Albus und Gellert.
Wäre es da nicht plausibel, wenn Albus Dumbledore seinen geschätzten Magizoologen Newt auf Reise schicken würde, um mehr über Obscuriale zu erforschen? Schließlich hat Newt ja auch ein Obscurus in seinem Koffer versteckt gehabt, um herauszufinden, wie dieser sich verhält...theoretisch scheint es dann ja eine Möglichkeit zu geben, wie sich der Obscurus vom Wirt lösen kann.

Theorie 2 (relativ unwahrscheinlich)

Vielleicht ist Arianas Obscurus ja sogar derselbe wie Credence' Obscurus - was erklären würde, weshalb Grindelwald behauptet, sein "Bruder" Albus Dumbledore würde ihn umbringen...die Frage wäre dann nur, wie der Obscurus so lange überleben konnte. Aber zu Credence - Theorien gleich mehr.

Thema 3: Voldemort

Ein Kind ist ganz in der Nähe zu hören. Grindelwald kommt herein. Ein kleines Kind schaut verwundert auf. Grindelwald betrachtet es nachdenklich, dann nickt er Carrow zu und wendet sich zum Gehen. Als Grindelwald die Tür schließt, leuchtet ein weiterer Blitz auf.
Irgendwie habe ich schon die Ahnung gehabt, dass wir noch mehr über die Vorgeschichte des dunklen Lords in Phantastische Tierwesen erfahren werden.

Theorie 1 (sehr wahrscheinlich)

Nun kamen ja auch die Hogwarts-Szenen dazu, weshalb ich denke, dass wir in den nächsten drei Filmen zumindest ein Mal Tom Riddle als Schüler in Hogwarts sehen werden, da er exakt in der Zeit von 1938-1945, zur Zeit, wo Hitler den Weltkrieg anzettelte, welchen Grindelwald vorausgesagt hat, zur Schule gegangen ist.
Vor allem aber würde mich interessieren, wie Dumbledore ihn "entdeckt" hat. Schließlich sorgt Tom in seiner Schulzeit für die Öffnung der Kammer des Schreckens und für Hagrids Schulverweis - wer weiß, vielleicht sehen wir ja sogar den jungen Hagrid wieder...

Theorie 2 (fraglich)

Es könnte ja auch sein, dass sich Grindelwald und Tom Riddle schon in diesem Teil der Reihe getroffen haben, wodurch Grindelwald Tom beeinflusst und ihn motiviert, sich der dunklen Seite zuzuwenden oder sogar Grindelwalds Ideen fortzuführen.
Da gibt es noch diese eine Theorie, die ich gar nicht für so unwahrscheinlich halte - denn es geht um die erste Begegnung zwischen Voldemort und Grindelwald im aktuellen Film. Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, hat Grindelwald ja in Paris ein Ehepaar ermorden lassen, um in dessen Wohnung zu hausen. Doch ironischerweise wie bei Harry Potter trifft er auch auf ein kleines Kind. Grindelwald beobachtet es eine Weile und bittet dann eine seiner Gefolgsleute, "sich darum zu kümmern". Ein grüner Blitz erscheint, so dass man denkt, dass das Kleinkind leider auch tot ist.
 Ich allerdings glaube, dass dies nicht J. K. Rowling's Stil ist. Sie macht nie etwas grundlos, und wenn man noch einmal das Drehbuch zur Hand nimmt und aufmerksam liest, merkt man vielleicht noch ein winziges Detail: An der Stelle, wo die Eltern ermordet werden, steht im Buch: "Ein grüner Blitz erscheint. Der Todesfluch." Als aber das Kleinkind entdeckt wird, steht dort nur wie oben im Zitat "ein weiterer Blitz erscheint". Dort steht nichts vom Todesfluch! Könnte es also sein, dass dieses Baby zufällig Voldemort ist? Das Grindelwald dafür gesorgt hat, dass Tom Riddle von Anfang an nen Knacks hat, weil er zusehen musste, wie seine Eltern ermordet wurden? Zeitlich würde es jedenfalls passen, da Tom Riddle am 31.12.1926 geboren wurde und der Film 1927 spielt. Er ist Sohn der Hexe Merope Gaunt und des Muggels Tom Riddle Sr (oder wie schon in Queenies Absatz erwähnt Sohn von Queenie und Jacob, die andere Identitäten annehmen mussten, um zusammen zu leben, während Queenie ihn verzaubert hat und er sich zufällig an die Schwangerschaft nicht erinnern kann?). Weil seine Mutter ja bekannterweise gestorben (oder in Queenies Fall verschwunden) ist, kam er dann ja vielleicht in ein Muggelsches Waisenhaus und wurde von dem französischen Ehepaar adoptiert. Folglich wären es im Film die Pflegeeltern, die vor seinen Augen ermordet wurden - klingt das plausibel?

Thema 4: Nagini

Skender: Als nächstes in unserer Schau lebender Kuriositäten und Attraktionen präsentiere ich Ihnen - einen Maledictus! Er reißt den Vorhang auf. Dahinter steht Nagini in einem Kleid aus Schlangenleder. 
Dies ist ja bekanntlich eine ehemalige Fantheorie, die von J. K. Rowling bestätigt wurde - daran sieht man mal, dass Theorien auch Fakten werden können! Leider ist Nagini mir im Film aber viel zu kurz gekommen, aber das gehört nicht wirklich zum Beitrag.
Nagini ist ja offiziell ein Maledictus. Dies bedeutet, dass sie von einem Blutfluch betroffen ist und sich irgendwann unwiderruflich in ein Tier - in ihrem Fall eine Schlange - verwandelt. Ein Blutfluch kann über das Gen von Müttern nur an ihre Töchter weiter gegeben werden. Nagini ist mittlerweile als Snake Girl einer Hauptattraktionen des Circus Arcanus, welcher im Zeitraum vom 29. November bis 13. Dezember 1926 in New York Station gemacht hat und im Anschluss wahrscheinlich mit Credence im Gepäck nach Europa gereist ist.

Theorie 1 (unsicher)

Die Theorie lautet nun, sie sei (ja, ich weiß, schon wieder) Voldemorts Mutter. Aber die Begründung für die Theorie ist gar nicht so dumm: Voldemorts Mutter Merope Gaunt war eine direkte Nachkommin von Salazar Slytherin. Salazar Slytherin war wie Lord Voldemort und auch Harry ein Parselmund; außerdem wählte er als Hauswappen eine Schlange, weshalb es ziemlich merkwürdig ist, dass Nagini sich ausgerechnet in dieses Tier verwandelt.
Außerdem ist Merope zum Zeitpunkt der Geburt von Voldemort etwa 19 Jahre alt, ungefähr genauso wie Nagini. Sie stirbt wie schon erwähnt direkt bei der Geburt am 31.12.1926. Da der Zirkus Arcanus zur ungefähr selben Zeit von Amerika nach Europa gezogen ist, könnte das zeitlich relativ gut passen.
Die Frage ist nur, wie und ob Nagini bei weiteren Vorführungen des Zirkus in Europa dabeigewesen ist. Sie wird stets als Attraktion Snake Girl angekündigt und wenn Nagini auch im Jahr 1927 aufgetreten ist, dann ist entweder der Todestag von Merope Gaunt falsch oder die Mutter ist eine andere Person (Queenie?). Der Umstand, dass es sich bei Nagini um Voldemorts Mutter handeln könnte, würde auch die enge Bindung zwischen Voldemort und Nagini im Verlauf der Harry Potter Bände erklären, da Nagini zum einen stets an der Seite von Voldemort zu finden ist und zum anderen ein Teil seiner Seele beherbergt, als Voldemort die Horkruxe erschuf.

Theorie 2 (sicher)

Selbst wenn Nagini aber nicht die Mutter Tom Riddles wäre, bin ich aber der Meinung, dass sie Voldemort auf jeden Fall einmal in ihrer menschlichen Form begegnet ist und mit ihm gesprochen hat. Sonst sähe ich da keine Möglichkeit, wie genau sie sich von der netten jungen Frau zu einer bösen Schlange entwickelt. Außerdem hat Voldemort all seine Horkruxe ja aus einem bestimmten Grund ausgewählt...vielleicht bekommen wir ja dieses Begegnung sogar in den Filmen zu sehen - schließlich wurde Nagini nicht umsonst eingeführt. 


Thema 5: Credence aka Aurelius Dumbledore

Der Vogel hat nun endlich genug Platz, sodass er die Flügel ausbreiten und sich in voller Größe zeigen kann. Er steht in Flammen, ein wieder geborener Phönix. Grindelwald: Es ist dein Geburtsrecht, mein Junge. Genau wie der Name, den ich dir nun zurückgebe. Aurelius. Aurelius Dumbledore.
Okay, ich glaube, jeder der im Kino saß und diese Botschaft des Namens begriffen hat, saß wie ich erst einmal sprachlos im Kino, weil die Existenz eines weiteren Dumbledore einfach nicht sein kann. Oder? Ich meine...wer ist da nicht geschockt gewesen? Ich versuche jetzt einmal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen :)

Theorie 1 (möglich)

Meine eigene Theorie ist es ja, dass Grindelwald lügt. Klar, da ist noch das Problem mit dem Phönix, aber den kann der mächtige Zauberer doch sicherlich einfach mal so herzaubern, oder? Außerdem muss Credence nicht zwingend Albus Bruder sein. Zwar gibt es in der Szene einen Cut zu Albus, aber ist euch mal aufgefallen, dass Grindelwald jeden seiner Anhänger Bruder bzw. Schwester nennt? Man darf nicht vergessen, dass Grindelwald ein Hitler 0.5 sein soll. Er ist hoch manipulativ und würde jeden instrumentalisieren, um Dumbledore endlich zu besiegen. Um Credence gegen Albus aufzuhetzten, wird er wahrscheinlich nicht viel Mühe brauchen, weil Gellert leider Gottes wie wir an Abernathy und Queenie gesehen haben ein sehr überzeugender und propagandistischer Redner ist. Grindelwald bräuchte nur mit Credence' Enttäuschung zu spielen. Denn diese Enttäuschung über einen Verwandten, der bequem in Hogwarts gelebt hat, während er psychisch und körperlich misshandelt wurde, wird ziemlich groß sein. Und diese könnte sich Grindelwald zu nutze machen, wenn er nicht gegen Albus kämpfen kann, in dem er Credence anlügt. Außerdem ist Credence ihm momentan dankbar, fühlt sich ihm zugeneigt, weil Grindelwald sich um ihn kümmert; ihm einen Zauberstab schenkt und ihm eine Herkunft gegeben hat. Eine Geschichte, die Credence so dringend brauchte.

Theorie 2 (Quatsch)

Eine weitere Theorie scheint momentan zu sein, dass Credence Voldemort ist. Irgendwie kommt mir das absurd und andere Möglichkeiten viel realistischer vor.

Theorie 3 (Quatsch)

Zudem gibt es momentan das Gerückt, dass Credence ein Goldstein sein könnte, zumal Queenie und Tina ja mal erzählt haben, dass sie Waisen sind. Allerdings wären die Altersunterschiede zwischen den Geschwistern dann so groß. Außerdem wäre diese Lösung meiner Meinung nach nicht wirklich J. K. Rowling - like, weil sie zu einfach wäre.

Theorie 4 (nicht unmöglich)

Wir nehmen mal an, dass Credence ein wahrer Dumbledore wäre. Was wäre, wenn Percival Dumbledore sein Vater wäre? Er saß zwar wegen der Verteidigung seiner Tochter gegenüber Muggeln lebenslang im Gefängnis, soll aber sehr charmant und gutaussehend gewesen sein. Was spricht da gegen eine Gefängnisbeziehung? Sie wäre ein Indiz dafür, dass Credence zur Adoption hätte freigegeben werden müssen. Leider ist aber auch nichts über Percival's Tod bekannt.

Theorie 5 (mehr als unwahrscheinlich)

Könnte es sein, dass Kendra Dumbledore doch vielleicht Credence Mutter ist und Grindelwald Recht hat? Das Problem ist nur, dass diese 1899 ums Leben gekommen und daher eigentlich nicht Mutter von Credence sein kann. Lässt man dies mit erneutem Verweis auf den McGonagall-Frevel außer Acht, bleibt immer noch, dass sie die Schwangerschaft, die Geburt und das Kind vor Albus und Aberforth geheim hätte halten müssen...ich denke, dass ist die unwahrscheinlichste Theorie von allen.

Theorie 6 (möglich)

Dann gibt es noch Aberforth Dumbledore, Albus‘ Bruder. Wir kennen ihn als Kneipenwirt vom „Eberkopf“ und eher schmuddeligen Menschen. Er ist ungefähr zwei Jahre jünger als Albus und könnte somit in der Lage gewesen sein, ein Kind zu zeugen, das aus irgendwelchen Gründen nicht bei ihm oder der Mutter aufwachsen konnte. Ein Fehltritt im Rauschzustand? Es wäre zumindest möglich, dass er der Vater von Credence ist. Über sein Liebesleben ist bisher nämlich gar nichts bekannt.

Theorie 7 (nicht unmöglich)

Die wohl am zweitmeisten gehypte Theorie ist, dass Ariana Dumbledore Credence' Mutter ist, obwohl sie nur 14 Jahre alt wurde, als sie bei dem Kampf zwischen Albus, Aberforth und Gellert starb. Das ist zwar ein sehr junges Alter, aber trotzdem alt genug, um ein Kind zu gebären, welches dann, eben so wie sie, ein Obscurial ist. Aber vielleicht ist genau deshalb Credence ein so starker Obscurial, weil er eben von Geburt an diese Macht in sich trägt. Und immerhin könnte Grindelwald von diesem Baby gewusst haben, denn er war zu dieser Zeit des öfteren bei seiner Tante und Albus in Godric’s Hallow. Möglicherweise versteckte Ariana das Kind, in dem sie es zur Adoption freigab, weil sie Angst hatte, was aus dem Kind werden würde. Rechnerisch würde es knapp passen, da Credence jünger als Newt ist. Newt wurde 1897 geboren und Ariana starb 1899. Da ist aber sicherlich eine Schwangerschaft möglich...die Frage wäre nur wieder, wie sie es vor ihren Brüdern und Gellert hätte verstecken können. Allerdings könnte es auch sein, dass Albus, Aberforth und Gellert über das Kind Bescheid wussten und letzterer Credence' Vater ist. Vielleicht waren die Dumbledore-Brüder nicht einverstanden mit der Entscheidung, dass das Obscurialbaby zur Adoption freigegeben wurde und haben deshalb mit Gellert gestritten, wobei Ariana dann durch einen fehlgeleiteten Fluch getötet wurde...das wäre dramaturgisch jedenfalls astrein und bisher die realistischte Lösung, die ich auch J. K. Rowling zutrauen würde, wäre da nicht meine Lieblingstheorie, die Nummer 8...

Theorie 8 (höchstwahrscheinlich) 

Von dieser wirklich allerletzten Theorie habe ich erst vor Kurzem erfahren. Sie ist mit Abstand die meiner Meinung nach realistischte Erklärung, von der ich richtig begeistert bin! 
Ich glaube, dass Credence ein Homunculus ist. Also der Sohn von Dumbledore und Grindelwald. Doch wie kann das möglich sein? Ich versuche es mal hier zu erklären: Ein Homunculus ist ein durch Alchemie geschaffener Mensch. Die Autorin hat bereits in ihrem Drehbuch einen kleinen Tipp gegeben, als sie den Chupacabra beschrieben hat: Er soll aussehen wie ein Homunculus. Allerdings ist das ein sehr komischer Vergleich, da viele nicht wissen was denn das sein soll. Desweiteren können wir mutmaßen, dass Alchemie noch eine wichtige Rolle spielen wird. Ich denke nämlich nicht, dass es der letzte Auftritt von Flamel war - schließlich wurde er auch nicht umsonst eingeführt. In seinem Buch befindet sich ja außerdem die Ilvermorny-Professorin Eulalie Hicks. Rowling bestätigte bereits, dass Eulalie im dritten Film noch wichtiger wird, und man ihre wahre Größe erkennen wird. Wenn Flamel aber tatsächlich an der "Erschaffung" von Aurelius beteiligt war, würde das auch die Freundschaft zu Dumbledore erklären. Ganz mal nebenbei: Der Homunculus ist in der Alchemie ein noch fast größeres Werk, als der Stein der Weisen. Da man anstatt Leben zu verlängern, Leben erschafft, was noch ein ganz andere Niveau ist.
Ansonsten lassen sich noch mehrere Hinweise aus den Gesprächen von Albus und Gellert im zweiten Film ableiten. So nennt Grindelwald ihn mehrmals "Mein Junge" und als er mit seinen Gefolgsleuten spricht, bezeichnet er Credence' Existenz als seltsam und glorreich. Beides passt, wenn Grindelwald tatsächlich gewisserweise sein Vater ist. Außerdem bezeichnet er Credence als "Existenz/Indiviuum", aber nicht als "Person". Der Name "Aurelius" bedeutet soviel wie "Der Goldene" was nochmal definitiv dazu passen würde, da Homunculusse immer mit goldenen Haaren dargestellt werden. Auf alten Zeichnungen von diesen Wesen werden sie auch von Raben und Phönixen umkreist!
Zum Schluss kann ich nur noch sagen, dass es ziemlich gut zu Albus und Gellert passen würde, wenn sie das wirklich in ihrer Jugend zusammen taten. Sie fühlten sich fast wie Götter damals und waren extrem von ihrer Macht geblendet. Durch die Erschaffung neuen Lebens wollten sie dann noch dem ganzen die Krone aufsetzen...das klingt doch ziemlich plausibel, oder?

Ich hoffe wirklich sehr, dass dieser Beitrag euch gefallen hat. Könntet ihr euch eine Theorie denn vorstellen? Meine Lieblingstheorie ist eindeutig Credence Nr. 8! Über Diskussionen würde ich mich sehr freuen! Die Theorien habe ich übrigens größtenteils von BookWalk, Liberiarium, Christoph Petersen, Piglet and her books, Kristina Kiehlblock und TV Movie.

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Mittwoch, 12. Dezember 2018

{Rezension} Der letzte erste Song | Bianca Iosivoni | Werbung
12.12.180 Kommentare

Klappentext

Wenn ein einziger Song alles verändert

Ich werde nie wieder singen. Dieses Versprechen hat sich Grace vor langer Zeit gegeben. Doch als Masons Band eine Sängerin sucht, lässt sie sich dazu überreden, mitzumachen. Allerdings ist sie nicht auf das Prickeln vorbereitet, das sie plötzlich in Masons Nähe spürt - und auch nicht auf die Erkenntnis, dass sich hinter seinen vorlauten Sprüchen viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat. Mit ihm gemeinsam Songs zu schreiben, fühlt sich richtiger an als alles andere. Aber Grace weiß, dass sie nie mehr als Freunde sein können. Denn Masons Herz gehört einer anderen ...

Meine Meinung

Einleitung

Ich bin so unglaublich glücklich darüber, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar via NetGalley erhalten habe. Vielen Dank dafür an den Verlag! Diese Reihe ist eine meiner liebsten aus dem New-Adult-Bereich (die Bücher lassen sich aber auch separat lesen). Und Bianca Iosivoni ist dank "Sturmtochter" auch eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen, die ich sogar schon persönlich auf der FBM 18 treffen durfte. Da bisher Elle & Luke mein Lieblingspaar aus der Reihe waren, war ich dementsprechend gespannt auf Grace & Mason. Enttäuscht wurde ich jedenfalls nicht von diesem Reihenfinale!

Cover, Haptik, Playlists & Co.

Das Cover zeigt die Protagonisten und ähnelt den anderen Covern von der Firsts-Reihe. Auch, wenn ich eigentlich eher gegen Personen auf dem Cover bin, muss ich zugeben, dass es wirklich hübsch ist. Zur Haptik kann ich leider gar nicht so viel sagen, da dies ein E-Book ist 😅 Aber eines möchte ich noch hervorheben: Die Playlist, die sich in Buch befindet. Ich mag die Playlists bei all den Firsts-Bänden ja ziemlich gerne, aber diese hier schlägt sie alle. Ein Ohrwurm nach dem anderen sage ich nur!

Kurze Zusammenfassung des Anfanges (SPOILER!)

Grace braucht Masons Hilfe. Dank der Zeit in den Sommerferien mit ihrer Mutter fühlt sie sich wieder viel zu dick und möchte schnellstmöglich abnehmen. Was käme da besser, als einen noch verfügbaren Gefallen von einem ehemaligen US-Marine einzufordern? Ab sofort trainieren die beiden jeden Morgen. Als Masons Band eine Sängerin sucht, ist Emery sofort Feuer und Flamme und zwingt Grace dazu, vorzusingen, weil diese es sich sonst nie getraut hätte. Mit einiger Überredung entscheidet sich Grace auch schließlich, als Sängerin der Band bei zu treten. Aber die Selbstzweifel holen sie immer wieder ein - und als dann ihr Freund Daniel sie betrügt, ist es vorbei. Zum Glück kann Mason sie auffangen und trösten. Ganz langsam entsteht zwischen den beiden etwas besonderes, und Knistern liegt in der Luft - Problem: Mason liebt seine On-Off-Freundin Jenny immer noch. Können die beiden ihren Schatten überwinden und als Grason endlich zusammen kommen?

 Das Wichtigste: Schreibstil, Plot und Charaktere

Ich liebe Bianca Iosivonis Schreibstil. Die Ich - Perspektiven wechseln immer zwischen Mason und Grace ab; die Kapitel sind superschnell zu lesen und vor allem gefühlvoll geschrieben. Man merkt, wie positiv sich ihr Schreibstil im Laufe der "Firsts" - Reihe verändert und noch mehr verbessert hat.

Wie ich angekündigt hatte, musste ich einfach herausfinden, ob Grason (Grace + Mason) Lukelle (Luke + Elle) von ihrer Story her schlagen können. Ich bleibe immer noch dabei, dass "Der letzte erste Kuss" von den Charakteren am besten ist. Das soll keinesfalls heißen, dass Grason nicht toll ist, aber Lukelle ist eben noch ein Stückchen toller. Außerdem hatte man überraschend viel Content rund um Dymery aus dem ersten Band, was schön war, weil man gesehen hat, wie sich die Beziehung der beiden Protas aus dem ersten Band entwickelt hat.
Grace hat dank ihrer Mutter lange unter Kalorien zählen, Schönheitswettbewerben und dem Druck, perfekt auszusehen gelitten. Nun beschließt sie, als Mitglied von Masons Band ein bisschen selbstbewusster zu werden - okay, das mit der Band war eigentlich Emerys Idee.
Mason ist ein ehemaliger US-Marine, der Musik mehr als alles andere liebt. Er hat ein Lippenpiercing, das noch im Buch eine entscheidende Rolle spielt und sieht unverschämt gut aus 😍😂
Jenny ist Masons On-Off-Freundin, die sich einfach nicht entscheiden kann, was sie wirklich will. Irgendwie mag sie keiner aus Masons Clique.
Emery & Dylan aka Dymery sind die Protas aus dem ersten Teil der Firsts - Reihe. Emery ist mittlerweile Grace' beste Freundin, auch, wenn sie einen holprigen Start hatten.
Jesse, Pax & Kane sind die anderen Bandmitglieder.

Ich war schon sehr lange gespannt auf Masons Geschichte, als er in "Der letzte erste Blick" so thematisiert wurde, genau wie Grace. Grace habe ich in diesem Band lieben gelernt. Vorher dachte ich immer, dass sie arrogant wäre, aber glaubt mir - sie ist von Selbstzweifeln geplagt.
Alleine dass die Autorin mal eine komplett andere Thematik angesprochen hat - allen voran Magersucht und dem Druck, den Eltern gefallen zu wollen - hat mich sehr gefreut. Es war mal nicht so, dass der Typ die mysteriöse Vergangenheit hatte und auch mal kein Bad Boy war.
Außerdem hat es mich riesig gefreut, dass es eine Gaming - Szene mit Luca und Gavin aus "Berühre mich. Nicht" von Laura Kneidl gibt. Die war einfach unglaublich gut und vor allem witzig.
Des weiteren hat Masons Band "Drag me down" von One Direction in ihre Setlist aufgenommen. Was will man dementsprechend also noch mehr?
Das Ende hat mich sehr zufrieden gestellt.
Ich werde die gesamte Clique wirklich sehr vermissen. Klar, irgendwann muss es immer einen Abschied geben. Aber trotzdem werde ich immer wieder an Masons gebrochene Nase oder Lukes klauende Pommesfinger denken müssen. 

Fazit

Die berührende Geschichte von Mason und Grace ist ein würdiger Abschluss der "Firsts" - Reihe. Der Schreibstil ist wie immer wirklich sehr gut und Mason unglaublich hot (sein Lippenpiercing!!!!! 😍). Ich werde diese Clique wirklich sehr vermissen 😢 Definitiv ein Buchschmöker!

Kennt ihr noch andere Reihen von Bianca Iosivoni? Bald kommt ja ihre neue Dilogie...ich bin schon sooooo gespannt drauf!  😍 

Zitat

Sekundenlang verharrten wir so, viel zu nahe beieinander, als dass es noch in irgendeiner Form freundschaftlich sein könnte. Und das war es auch nicht. Grace war mittlerweile so viel mehr für mich als eine bloße Freundin, Kommilitonin oder Bandkollegin. Viel mehr, als ich je in Worte fassen könnte. Aber ich würde einen Song finden, der es könnte. - Mason auf S. 188 -

Fakten

! Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an NetGalley und den Verlag dafür ! 
Titel: Der letzte erste Song
Autorin: Bianca Iosivoni - begann sie als Teenager mit dem Schreiben und kann sich seither nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören.
Seiten: 447
Verlag: LYX
Genre: New Adult
Erscheinungsdatum: 30.11.2018
Taschenbuch: 10,00€
E-Book: 8,99€
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Sonntag, 9. Dezember 2018

{Filmrezension} Drehbuch zu: Phantastische Tierwesen - Grindelwalds Verbrechen | J. K. Rowling
9.12.180 Kommentare


Achtung! Diese Rezension enthält SPOILER!

Klappentext

In »Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind« wurde der mächtige schwarze Magier Gellert Grindelwald mit Unterstützung des Magizoologen Newt Scamander gefasst. Doch jetzt gelingt Grindelwald die Flucht und er beginnt Anhänger um sich zu scharen. Sein wahres Ziel – die Herrschaft von reinblütigen Hexen und Zauberern über alle nichtmagischen Wesen – ist nur den wenigsten von ihnen bekannt.
Um diesen Plan zu durchkreuzen, wird Newt von Grindelwalds größtem Widersacher um Hilfe gebeten: Albus Dumbledore. Als Newt einwilligt, ahnt er noch nicht, welche Gefahren vor ihm liegen, denn die Kluft, die sich durch die magische Welt – selbst durch Familien und Freunde – zieht, wird immer tiefer.
Das zweite Originaldrehbuch von J.K. Rowling, wunderschön gestaltet von MinaLima, wirft Licht auf Ereignisse, die die magische Welt geprägt haben, und spielt dabei des Öfteren auf die Harry-Potter-Geschichten an, was sowohl Fans der Bücher als auch der Filme überraschen und begeistern wird.

Meine Meinung

Einleitung

Diejenigen, die mir auf Instagram folgen, werden es wahrscheinlich schon wissen. Ich bin immer noch verrückt nach diesem zweiten Teil und halte ihn jetzt endlich in der Hand und will die ganze Zeit das Cover streicheln und freue mich über gestrichene Szenen die im Buch aber nicht im Film sind - aaaarrrrrrgghhhh! Bevor ihr weiterlest: Eine dicke, fette SPOILERWARNUNG. Ich kann mich momentan mit dem Fangirling nämlich nicht zurückhalten. 😅

Cover, Haptik, Playlists & Co.

Das Designstudio MinaLima hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Ihr versteht sicher, was ich meine, wenn ich sage, dass das Cover und die Illustrationen einfach der Hammer und absolut atemberaubend sind? Ich liebe sie! Es sind der Bowtrucke, der Niffler, der Stein der Weisen, der Eiffelturm die Heiligtümer des Todes, der Zouwu und noch so viel mehr zu sehen. Dann fühlt sich das Papier noch so unglaublich schön an, und der Umschlag ist so samtig, die Buchstaben golden geprägt und die Farbe so schön...hach! Im Buch abgedruckt sind übrigens noch der Filmstab & die Darsteller, ein Glossar der Filmbegriffe und ein Vorwort von David Yates. Das Buch selbst enthält zwar keine Playlist, aber da ich mich auch auf den Film beziehe, muss ich mal wieder erwähnen, dass James Newton Howard mal wieder perfekte Musik erstellt hat. Natürlich wurde auch das altbekannte Hogwarts - Theme verwendet - für Hogwarts! Willkommen zuhause. 

Kurze Zusammenfassung des Anfanges (SPOILER!)

Grindelwald schafft es natürlich, mit Hilfe von Abernathy spektakulär zu fliehen. Drei Monate später sitzt Newt Scamander zum fünften Mal in Folge beim britischen Zaubereiministerium, um wieder ins Ausland reisen zu dürfen. Dort sieht er erstens Leta und seinen Bruder wieder und erfährt zweitens, dass Credence noch lebt. Doch um seine Reiseerlaubnis zu erhalten, soll er das Obscurial, Credence, töten. Natürlich blockt Newt total ab. Als nächstes sucht sich Grindelwald eine Wohnung in Paris, um Credence nahe zu sein. Er lässt die Bewohner der Luxus-Wohnung töten. Wieder wechselt man den Ort, nun lernt man endlich den jungen Dumbledore kennen, der Newt bittet, Credence in Paris zu beschützen. Als Newt zu sich nach Hause kommt, sieht man zum ersten Mal Tierwesen außerhalb seines Koffers wohnen. Mit Hilfe seiner Assistentin Bunty pflegt er sie gesund. Auf einmal bekommt er unerwarteten Besuch von Queenie und Jacob - die ihre Verlobung bekannt geben?! Schweren Herzens muss Newt erkennen, dass Jacob unter einem Liebeszauber steht, den er sofort entfernt. Jacob ist natürlich ganz über seine Verlobung verwundert, da Muggel und Zauberer nicht heiraten dürfen. Er streitet sich mit Queenie, bis diese alleine verschwindet, um in Paris nach ihrer Schwester zu suchen. Dadurch, dass Queenie Tinas Postkarte aus ihrem Koffer fällt, entscheidet sich Newt doch noch für Paris. Zusammen reist er illegal mit Jacob per Portschlüssel. Währenddessen hat man der erste Szene mit Credence und Nagini. Die beiden möchten aus dem Circus Arkanus fliehen, um seine wahre Herkunft heraus zu finden. Bei einer Vorstellung, bei der auch Tina und ein anderer Unbekannter anwesend sind, schaffen die beiden es, zu fliehen. Tina trifft sich danach mit dem Unbekannten, um Beweise zu finden, wie Credence überleben kann. Grindelwald möchte nämlich unbedingt Credence auf seine Seite ziehen, um Dumbledore zu besiegen, da er selbst es nicht kann. Queenie verzweifelt in Paris auf der Suche nach ihrer Schwester und fühlt sich alleine und total überfordert. Leider hilft ihr niemand geringeres als Rosier, Grindelwalds Assistentin...wird sie es schaffen, ihm zu widerstehen? Wird Credence seine wahre Herkunft herausfinden? Kommen Newt und Tina endlich zusammen? Und warum können Grindelwald und Dumbledore nicht gegeneinander kämpfen? Das alles findet ihr heraus, wenn ihr euch den Film ansieht oder das Drehbuch lest. 

 Das Wichtigste: Schreibstil, Plot und Charaktere

Zum Schreibstil kann man gar nicht so viel sagen. Es ist ein Drehbuch, dass man sehr zügig durchlesen kann. Natürlich kommen da nicht wirklich die selben Gefühle, die man beim Ansehen des Films oder Lesen eines Romans empfindet. Dennoch ist es vor allem für Fans eine wunderbare Ergänzung. 

Insgesamt haben mir die neuen Charaktere sehr gut gefallen. Allerdings hätte ich mir mehr über Nagini - allgemein über den Maledictus gewünscht. Was ich wohl am "schlechtesten" fand, war die Entwicklung von Queenie. Es ist mir klar, dass jemand sowieso zur bösen Seite herüber wechseln würde, aber mit der herzensguten Queenie hatte ich leider nicht gerechnet.
Newt ist immer noch genauso süß und begriffsstutzig wie früher. Wenn seine Assistentin mit ihm flirtet, merkt er es jedenfalls nicht. Und er hält seine Versprechen gegenüber Jacob.
Queenie möchte einfach nur, was alle (zu dieser Zeit) haben: eine Familie. Deshalb möchte sie unbedingt Jacob heiraten.
Jacob hat bei mir für die meisten Lacher gesorgt. Er ist noch genauso wie im ersten Teil. 
Tina hatte leider relativ wenig Screentime. Aber ich kann sagen, dass sie ebenso energisch wie im vorigen Teil und noch ebenso verliebt in Newt ist  
Grindelwald - hui. Ich war ja erst skeptisch wegen Johnny Depp, aber er hat den Bösewicht absolut grandios verkörpert. Für mich ist Grindelwald als Hitler 0.5 der bessere Bösewicht als Voldemort.
Dumbledore - hach, Jude Law. Okay, vorher kannte ich den Schauspieler gar nicht. Aber seine erste Szene war einfach von der Haltung, von der Art her so eine, wo ich prompt denken musste: Typisch Dumbledore. Auch, wenn ich mich frage, wie zum Teufel er sich von einem Anzug tragenden Sahneschnittchen zu einem alten, runden und Gewand tragenden Professor entwickeln konnte.
Leta hat mich sehr überrascht. Ich muss zugeben, dass ich ein wenig Vorurteile gegenüber ihr als Lestrange hatte. Letztendlich mochte ich sie doch aufgrund ihrer Geschichte mit Newt. Und das "Ich liebe dich" hat uns doch alle umgehauen, oder?
Theseus liebt Umarmungen und vor allem Leta. Er ist ein hohes Tier im Ministerium und genießt einen ausgezeichneten Ruf. Als Tina ihn an einen Suhl fesselt, sieht man zum ersten Mal Schadenfreude bei Newt.
Credence ist auf der Suche nach seinem waren Ich. Er will wissen, wer seine wahre Mom ist, weil er sich nach Liebe sehnt. 
Nagini ist ein Maledictus. Das heißt, sie wird sich irgendwann mal für immer im Körper einer Schlange befinden. Die Frage ist nur, wie sie zu Voldemort gekommen ist...
Flamel - wer kennt Nicolas Flamel und den Stein der Weisen nicht? Ich fand ihn wirklich witzig und lieb. Vor allem im Film war sein Gang wirklich knuffig. 

Ich bin immer noch ein wenig sprachlos, wenn ich an Szenen wie Grindelwalds Flucht oder den Kampf im Amphitheater denke - geschweige denn an den Zouwu. Der Film war meiner Meinung nach von den Effekten richtig gut gemacht. Man konnte die Spannung förmlich greifen - ebenso wie bei Jacobs Szenen den Humor. Manchmal hat er einfach für Lockerheit gesorgt (zum Augurey: Ich hab selbst Probleme.). Die Frage ist nur (SPOILERWARNUNG EIN LETZTES MAL. ES GEHT UM DAS ENDE.), ob Credence wirklich Aurelius Dumbledore sein kann. Es gibt ja die verschiedensten Fantheorien - wenn ich jetzt aber meine Meinung dazu kund tun würde, würden diese den Beitrag womöglich sprengen. Was ich aber noch einmal kurz erwähnen möchte, sind die Hogwarts - Szenen. Es war einfach wie ein Nach-Hause-kommen. Als die Musik einsetzt hat und ich die Umhänge gesehen habe...hach. Einfach nur herrlich. Was mich last but not least sehr überrascht hat, war die Tatsache, dass J. K. Rowling so auf die Beziehung zwischen Grindelwald und Dumbledore eingegangen ist. Das fand ich wirklich gut. Ich denke, dass sich der 3. Teil der Reihe vor allem auf die Zerstörung des Blutpaktes fukussieren wird...bis dahin sind es ja nur noch 2 Jahre. 😭

Fazit

Der zweite Teil der Reihe hat mir besser gefallen als der erste - dieser Buchschmöker ist ein Muss für Fans. Spannung gemischt mit Humor, eine Rückkehr nach Hogwarts, der perfekte Grindelwald + Dumbledore? Und dann noch der süße Newt mit seiner Begriffsstutzigkeit? Herrlich. Welcome back in the Wizarding World. 


Lest ihr eigentlich Drehbücher? Wenn nicht, warum? 

Zitat

Leta (lächelnd): Warum lieben dich seltsame Geschöpfe so sehr? Newt: Es gibt keine seltsamen Geschöpfe - Newt & Leta: " - nur engstirnige Menschen". - Newt & Leta auf S. 33/34 -

Fakten

Originaltitel: Fantastic Beasts and where to find them - The Crimes of Grindelwald | The Original Screenplay
Titel: Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen (Das Originaldrehbuch)
Autorin: J. K. Rowling - erklärt sich von selbst.
Übersetzer: Anja Hansen-Schmidt
Seiten: 304
Verlag: Carlsen
Genre: Young Adult / Fantasy
Erscheinungsdatum: 05.12.2018
Gebundene Ausgabe: 19,99€
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