Veras Literaturtraum

Samstag, 13. Juli 2019

{Rezension} Das Herz aus Eis und Liebe | Renee Ahdieh | Werbung
13.7.190 Kommentare

 

ACHTUNG! DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER FÜR BAND 1.

 

Klappentext

 

Nachdem der Schwarze Clan aufgeflogen ist und Okami gefangen genommen wurde, hat Mariko keine Wahl mehr. Sie muss Prinz Raiden und ihrem Bruder nach Inako folgen und sich als Braut des Prinzen den Gefahren und Intrigen stellen, die am Hof auf sie lauern. Von nun an sind Klugheit und Umsicht ihre Waffen. Damit will sie die Ränkeschmiede aufdecken und für Gerechtigkeit sorgen. Doch hinter jedem Geheimnis verbirgt sich ein weiteres. Werden Mariko und Okami aus diesem Lügennetz entkommen?


Meine Meinung

 

Einleitung

 

Renée Adieh ist eine der Autorinnen, die ich vor allem wegen den außergewöhnlichen Settings sehr liebe, und als ich gehört habe, dass die Übersetzung von Band 2 doch früher erscheint als gedacht, habe ich mich riesig gefreut. Band 1 hat mir ja schon sehr gut gefallen (hier geht es zu meiner Rezension), und deshalb habe ich mich natürlich sehr gefreut, als ich dieses Buch von ONE als Rezensionsexemplar bekommen habe. Und ich kann euch schon eines vorab sagen - dieser Teil kann sowas von mit Band 1 mithalten!!!!!

 

Cover, Haptik, Playlists & Co.

 

Hatte ich schon einmal gesagt, dass ich diese Pastelltöne auf Covern liebe? Ja? Okay, dann sag ich es noch einmal. Ist dieses Cover nicht absolut wunderschön? Ich liebe es einfach. Auch dieses Mal befindet sich in dem Buch weder eine Karte noch eine Playlist. Das Hardcover lässt sich gut anfassen, ebenso wie das Papier, welches richtig gut riecht! In der Innenklappe des Umschlages ist übrigens noch ein Textauszug zu sehen; ebenso wie im hintern Teil des Buches eine kurze Autorenbiografie.

 

Kurze Zusammenfassung des Anfangs (Spoiler)

 

Eine düstere Macht sucht nach Marikos Ankunft am Königshof die Dörfer von königstreuen Anhängern heim, während Okami von dem neuen, grauenvollen Kaiser Raiden gefoltert wird. Prinz Roku, Marikos Verlobter, unterstützt Raiden in allem was er tut und übersieht dabei, dass dieser keineswegs den Wohlstand seines Volkes im Sinn hat, sondern nur seine persönliche Rache an Takeda Ranmaru. Mariko versucht unterdessen aufgrund eines Lügenkonstruktes, einen Weg zu finden, Okami zu befreien, ihrem Bruder zu vertrauen und hinter die Motive von der verwitweten Kaiserin zu kommen - doch sie ahnt nicht, dass es jemand ganz anderes ist, der die Fäden im Hintergrund zieht...

 

Das Wichtigste: Schreibstil, Plot & Charaktere

 

Der Schreibstil von Renée Ahdieh ist wie gewohnt flüssig und sehr bildlich, was man vor allem bei der Beschreibung der japanischen Kultur und der Kämpfe bemerken konnte. Sie ist eine der wenigen, deren Schreibstil aus der Erzählerperspektive mir sehr gut gefällt. Renée schreibt abwechselnd aus der Sicht von Mariko, Okami, Tsuneoki und Yumi, wodurch man nun, da Mariko am Königshof ist, auch einen Eindruck vom Geschehen bei dem schwarzen Clan und in Inako erfährt. 

Die Charaktere haben sich natürlich im Vergleich zu Band 1 sehr verändert, vor allem Mariko, die dank ihrer Zeit bei dem Clan und ihrer Zeit mit Okami sehr viel mehr Verständnis und Selbstbewusstsein hat. Okami (bzw. Takeda) versucht sich in diesem Band ein wenig in der Heldenrolle - auch, wenn er behauptet, er sei keiner. Misstrauisch hingegen ist Kenshin seiner Schwester gegenüber sehr, was mich zu Beginn des Buches sehr überrascht hat, da ein Bruder eigentlich glücklich sein sollte, seine Schwester nach einem beinahe tödlichen Überfall noch lebt. In diesem Teil erhält auch Yumi eine größere Rolle, als sie beginnt, sich gegen ihren goldenen Käfig zu wehren und den Schwarzen Clan zu unterstützen. 

In diesem Band kommen noch mehr politische Intrigen zum Vorschein, da es vor allem darum geht, die dunkle Macht zu stoppen, Marikos Tötungskommando aus Band 1 zu finden, Okami zu befreien und Raiden, der nach dem Tod seines Vaters nur auf Rache gesinnt ist, zu stoppen. Ganz besonders die Kaiserin hat dadurch ihre Glanzmomente im zweiten Teil. Gegenüber Okami hat Folter leider auch eine große Rolle in diesem Band, wodurch noch einmal deutlich wird, wie stark Verrat (zumindest früher) in Japan verurteilt und mit Sklaven umgegangen wurde. 
Insgesamt kann ich zu dem Plot im Vergleich zu Band 1 sagen, dass die erste Hälfte des Buches auf jeden Fall viel ruhiger und geprägt durch Ränkeschmiede ist. Je näher der Hochzeits- bzw. Okamis Hinrichtungstermin aber rückt, desto spannender wird es, nahezu ein Schlagabtausch nach dem anderen. Mit dem doch überraschenden Ende hatte ich jetzt nicht gerechnet, aber es stimmt mich auf jeden Fall zufrieden, um mit dieser Dilogie abzuschließen.

 

Fazit

 

 "Das Herz aus Eis und Liebe" ist eine gelungenes Finale der Samurai-Dilogie mit einem guten Plot, einem poetischen Schreibstil, einem wunderschönen Setting, aber auch starken Charakteren. Wer Abwechslung im Young Adult-Bereich sucht, wird sie definitiv in diesem Buchschmöker finden!

 

 

Kennt ihr eigentlich auch die andere, vom Setting her orientalische Dilogie von Renée Ahdieh?

 

Zitat



Okami hatte recht. Liebe war nicht genug. Es war nicht genug, Okami zu überzeugen, seine Zweifel beiseite zu schieben und zu kämpfen. Und das war nicht der Grund gewesen, weshalb Mariko sich gestellt hatte, um nach Inako zu kommen. Sie brauchten beide mehr als Liebe. Mehr als das Begehren ihrer Herzen. Sie brauchten eine Möglichkeit, zu handeln.
- Mariko auf S. 224 -


Fakten

 

! Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank dafür an den Verlag !
Originaltitel: Smoke in the sun
Titel: Das Herz aus Eis und Liebe
Autorin: Renée Ahdieh - begeisterte Salsa-Tänzerin, sie kann sich für Currys, Schuhe, das Sammeln von Schuhen und Basketball begeistern
Übersetzer: Martina M. Oepping
Seiten: 430
Verlag: ONE
Genre: Young Adult / Fantasy
Erscheinungsdatum: 28.06.2019
Gebundene Ausgabe: 18,00€
E-Book: 5,99€

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Sonntag, 7. Juli 2019

{Reihenvorstellung} Nevernight von Jay Kristoff | Warum ich Band 3 gar nicht mehr abwarten kann
7.7.190 Kommentare


Hello again!


Heute möchte ich euch - auch wenn die Trilogie noch nicht abgeschlossen ist - die Reihe Nevernight von Jay Kristoff vorstellen. Jay Kristoff kennt ihr vielleicht schon von den Illuminae-Akten, die ich ebenso vergöttere. Band drei von Nervernight erscheint im Januar, und damit ihr alle genug Zeit habt, vorher die ersten Bände zu lesen, dachte ich mir, ich stelle euch mal diese mega High Fantasy-Reihe natürlich spoilerfrei vor.

Nevernight erscheint bei Fischer TOR, gehört zu Recht zur High Fantasy und hat meiner Meinung nach perfekte Cover mit der Protagonistin Mia Corvere. Jeder Teil hat ca. 700 Seiten und ein Glossar und vor allem 2-3 wunderschöne Karten von den jeweiligen Schauplätzen! Gerade bei solcher Fantasy bin ich immer richtig glücklich, wenn ich sehen kann, wo sich die Protagonisten gerade befinden.  


Was für eine Welt könnt ihr erwarten?


Itreya ist eine dunkle Welt voller Glaubenskonflikte, Sklaven, blutiger Kämpfe und Mittelaltersetting, quasi ein bisschen wie Game of Thrones, nur anstatt Drachen eher Sandkraken.


Was für ein Schreibstil erwartet euch?


Der Schreibstil ist zu Beginn von Band 1 sehr gewöhnungsbedürftig, da Jay aus der Sicht eines Erzählers sehr derb schreibt und wirklich kein Blatt vorm Mund nimmt - seien es Gewalttaten, Sexszenen oder widerliche Monster, die Leichen zerstückeln. Im Allgemeinen würde ich das Buch erst ab 16 empfehlen.


Was für eine Handlung erwartet euch?


Die junge Waise Mia Corvere möchte unbedingt Rache für ihre ermordete Familie. Um zu lernen, eine Assassine zu sein, macht sie sich auf den Weg zur Roten Kirche, einer Organisation, die Assassinen ausbildet, um später Aufträge im Namen der hohen Mutter auszuführen.
Die Handlung ist rasant, überraschend, sehr brutal, romantisch, aber dank der witzigen Fußnoten auch schön sarkastisch.


Was für Charaktere erwarten euch?  


Es erwarten euch spannende Charaktere wie Herr Freundlich, den Schatten von Mia, ein Diktator, mordende Lehrer, schräge Blutbeschwörer und noch viel mehr. Nebenbei entwickelt sich bei dem ein oder anderen Charakter eine Lovestory, aber das rückt bei Mias Rache eher in den Hintergrund.
 

Fazit

 

"Nevernight" kann ich jedem empfehlen, der auf brutale High Fantasy, Sarkasmus, einen derben Schreibstil, faszinierende Charaktere und ganz viele Intrigen steht, empfehlen. Zwar braucht man für den Einstieg etwas, aber für dieses Literarische Meisterwerk lohnt es sich auf jeden Fall, mal reinzulesen. 

 



Kennt ihr noch mehr Bücher von Jay? Falls ihr seine Bücher zusammen mit Amie Kaufman nicht kennt - LEST SIE!




Zitat

 

Sie drehte sich im Kreis, ließ das Meer aus Gesichtern auf sich wirken, nahm die blutgierigen Beifallsrufe und das Fußgetrampel in sich auf. Und in einem winzigen Augenblick war sie nicht mehr Mia Corvere, Waisenmädchen, Assassine und Dunkelinn, die fleischgewordene Rache.  
- Mia in "Nevernight - Das Spiel" auf Seite 257 -

 

Fakten

 

Originaltitel: Nevernight / Godsgrave
Titel: Nevernight: Die Prüfung / Das Spiel
Autor: Jay Kristoff - verbrachte den Großteil seiner Kindheit und Jugend in seinem Zimmer, umgeben von Büchern, technischen Spielereien und Dungeons & Dragons
Übersetzer: Kirsten Borchert
Seiten: beide Bände ca. 700 Seiten
Verlag: Fischer TOR
Genre: High Fantasy
Erscheinungsdatum: 19.09.2018
Gebundene Ausgabe: 22,99€
E-Book: 16,99€

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Freitag, 5. Juli 2019

{Kurzrezension} Hope Again | Mona Kasten
5.7.190 Kommentare

 

 

 Back to Woodshill...

 

Ich glaube, ihr könnt euch denken, wie hyped ich auf dieses Buch war, als ich es ENDLICH NACH 2 JAHREN OHNE WOODSHILL um halb sieben morgens in der Bahnhofsbuchhandlung gekauft habe. Mein Hype rund um diese Reihe ist vor allem durch "Feel Again", dem dritten Band, entstanden, da ich Nerds einfach liebe und Isaac gelinde gesagt einfach nur perfekt ist. Außerdem konnte ich mich gut mit Sawyer identifizieren.

Dementsprechend hoch waren meine Wünsche, was Neverly angeht, da ich ja schon mehrere Geschichten á la "Lehrer verliebt sich in Schülerin" (*räusper Weil ich Will liebe*) gelesen habe, aber dennoch kann man einen Dozenten nicht mit einem Lehrer vergleichen, um das mal hervorzuheben. Doch Everly hat nicht nur das Problem, dass Nolan ihr Dozent ist, sondern auch viele Veränderungen vor sich. Und ich kann bloß sagen: auch, wenn Neverly mich nicht ganz so wie Isaac und Sawyer packen konnte, ist dieser vierte Band purer Herzschmerz und Liebe und aaaarrrrghhhh.

Warum? Mona Kastens Schreibstil ist einfach wunderbar. So locker-leicht, gefühlvoll und detailliert. Ich glaube, die Tatsache, dass ich dieses Buch vor einer Woche am Erscheinungstag durchgelesen habe, sagt eigentlich alles aus. #
Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und gar nicht klischeehaft. ich mag es, wie offen Everly ist, dass sie aber auch ihre Ängste hat. Und über Nolan mit seinem Nerd-Style und einem Bücherzimmer und einem Hund brauch ich wohl gar nicht erst anzufangen. 
Ich muss zugeben, dass ich spätestens nach der Hälfte des Buches wusste, was Nolans Geheimnis ist, da es nun mal dem NA-Schema entspricht, und ich will da auch gar nichts bemängeln, aber nur einmal erwähnen. Besonders Everlys Geschichte hat mich auch berührt, gerade weil es wieder Themen sind, die wichtig für unsere Gesellschaft sind. Und Neverly zusammen? Einfach wundervoll. Humorvolle Nachrichten, spannende Diskussionen über Dawns Bücher, ein Prickeln in der Luft und noch so viel mehr.

Ich muss hier auch noch einmal anmerken, dass sich am Ende des Buches eine Leseprobe für Band 5 rund um Blake, welchen wir in diesem Band kennen lernen, und Jude befindet und man natürlich auch die Paare aus den vorigen Bänden wieder treffen, was mich riesig gefreut hat.

Also, zusammengefasst: Lest dieses Buch und liebt es. 

 

 Was ist euer liebster Again-Teil?

 

Zitat

 

Leider kann man andere Menschen nicht mit reiner Willenskraft glücklich machen, ganz gleich, wie sehr man sich auch anstrengt. Und schon gar nicht, wenn man selbst darunter leidet. - Nolan auf Seite 89 -

 

Klappentext

 

Sie wollte sich niemals verlieben – doch seine Worte verändern alles...

Everly Penn hatte nie vor, sich zu verlieben – schon gar nicht in ihren Dozenten. Doch Nolan Gates ist charmant, intelligent und sexy, und er ist der Einzige, bei dem Everly die dunklen Gedanken vergessen kann, die sie jede Nacht wachhalten. Je näher sie Nolan kennenlernt, desto intensiver wird die Verbindung zwischen ihnen – und desto mehr wünscht sich Everly, die unsichtbare Grenze, die sie voneinander trennt, zu überschreiten. Was sie nicht ahnt: Hinter Nolans lebensbejahender Art und seiner ansteckenden Begeisterung für Literatur verbirgt sich ein Geheimnis. Und dieses Geheimnis könnte ihre Liebe zerstören, bevor sie überhaupt begonnen hat …


Fakten

 

Originaltitel: Hope again
Autorin: Mona Kasten - hat eine Schwäche für die Shadowhunter und One Direction
Seiten: 480
Verlag: LYX
Genre: New Adult
Erscheinungsdatum: 28.06.2019
Gebundene Ausgabe: 12,90€
E-Book: 9,99€

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Sonntag, 30. Juni 2019

Mein Lesemonat | Juni 2019
30.6.190 Kommentare

 


"Game of Thrones", "Zelda", die E3, neue Brille, Blogiläum und ganz viele gute Bücher


Hach, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, was meinen Lesemonat angeht, weil ich so viel gemacht habe ;) Die Überschrift fasst ihn auf jeden Fall relativ gut zusammen.

Ich habe zum ersten Mal seit langem wieder gaaaanz fleißig gelesen und meinen SuB trotz 7 neuer Bücher auf 18 gesenkt. Außerdem habe ich etwa 3300 Seiten mehr als im letzten Monat gelesen, was zu einem Drittel "Queen of Air and Darkness", meinem Fangirl-Highlight des Monats (neben der Ankündigung des Tribute von Panem-Prequels), zu verdanken ist. Da ich nun nicht mehr zusätzlich lernen muss, da ich Dienstag das Zeugnis bekomme, habe ich auch noch mehr Zeit zum Lesen! Schließlich habe ich immerhin 2 Wochen Urlaub im Juli und dann auch ganz viel Lesezeit ohne nerviges Bahnfahren mit pubertierenden Schulklassen ;)

Wahrscheinlich werde ich im Urlaub dann auch fleißig Game of Thrones weiterschauen, wo ich momentan bei Staffel 3 bin. So langsam verstehe ich wirklich den Hype um die Serie, seitdem ich Tyrion näher kennengelernt habe. Zusätzlich hoffe ich auch, dass ich noch Zeit für die Switch habe, weil ich mir diesen Monat 4 neue Spiele - u. a. Zelda - gegönnt habe und es LIEBE.

Dementsprechend war ich unglaublich glücklich, als bei der E3 Nintendo Direct zum einen den Erscheinungstermin für das neue Animal Crossing-Spiel und zum anderen die Entwicklung für Zelda: Breath of the Wild 2 angekündigt wurde! <3 Diesen Monat gab's auch das erste Blogiläum - ich hab euch lieb! Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, was mir der Juli bringt - nach ner neuen Frisur und ner neuen Brille ist meine Typveränderung auf jeden Fall fürs erste abgeschlossen! :)

Frohes Lesen! 




GELESEN:


3 Rezensionsexemplare 


Up all night | April Dawson | Seiten: 416 | 4 ⭐
  Golden Dynasty - Brennender als Sehnsucht | Jennifer L. Armentrout | Seiten: 385 | 4 ⭐

   The Ivy Years 4 - Wenn wir vertrauen | Sarina Bowen | Seiten: 400 | 4 ⭐


  7 selbst gekaufte Bücher


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gelesene Seiten insgesamt: 5005 - hach, tut das gut, so viele gute Bücher in einem Monat zu lesen!


NEUZUGÄNGE:


  7 selbst gekaufte Bücher


- Hope und Dean forever | Colleen Hoover | 15,00€
- Nevernight: Die Prüfung | Jay Kristoff | 22,99€
- Nevernight: Das Spiel | Jay Kristoff | 22,99€
- Falling Fast | Bianca Iosivoni | 12,90€
- Spiel der Ehre | Marie Rutkoski | 19,99€
- Queen of Air and Darkness | Cassandra Clare | 20,00€
- Hope Again | Mona Kasten | 12,90€

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Gesamtausgaben für Bücher: 126,77€ - ja, ich bin wieder dezent eskaliert. Ich hab jetzt schon Angst, wie das im September wird ;)


RESTANZAHL DER BÜCHER AUF MEINEM SUB:


  18 - ja, da hat sich diesen Monat bei mir im Vergleich zum Mai was getan 😅



ANZAHL DER SEITENAUFRUFE MEINES BLOGS:


  1879 -  Vielen Dank, ich hab euch lieb! :)



MEINE MUST-HAVES IM JUNI:


- Dark Elements 4 | Jennifer L. Armentrout
- Maybe Now | Colleen Hoover
- Becoming Elektra | Christian Handel
- Flying High | Bianca Iosivoni

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Freitag, 28. Juni 2019

{Rezension} Warum "Queen of Air and Darkness" ein atemberaubender Abschluss meiner Lieblingsreihe "Die dunklen Mächte" von Cassandra Clare ist
28.6.19 2 Kommentare

 

Ich weise hiermit ausdrücklich darauf hin, dass diese Rezension SPOILER für Die Choniken der Schattenjäger, Die Chroniken der Unterwelt und Band 1 und 2 der Reihe Die dunklen Mächte enthält! Wehe, jemand liest weiter, wenn diese Bücher alle noch nicht gelesen wurden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Phänomenal, dunkel, einfach nur Liebe

 

"Die dunklen Mächte" lösen ungefähr das selbe Fangirling wie "Das Reich der sieben Höfe" bei mir aus, weil ich Cassandra Clare seit mittlerweile 5 Jahren lese und jede ihrer Reihen liebe. Aber am meisten liebe ich diese Reihe bisher von ihr. Die Protagonisten (JULIAAAAANNNNN!) sind einfach solche Herzensmenschen für mich geworden, und es ist ein bisschen wie Nach Hause-Kommen gewesen.
Nach der Hälfte - sagenhafte 500 Seiten - hatte ich plötzlich irgendwie das Gefühl, dass ich nicht will, dass diese Reihe endet, weil ich sie so sehr liebe. Nun habe ich also doch die letzten Seiten gelesen, und einerseits tut mein Herz ganz dolle weh, weil ich das Ende einfach perfekt (selbstverständlich mit Cliffhanger! ;)) finde und mich jetzt von Emmas und Julians Geschichte verabschieden muss. Allerdings bin ich guter Hoffnung, dass irgendwann Cassandra Clare in einer neuen Reihe noch mal wie in dieser Reihe bei Malec oder Clace als Fanservice eine Nebenstoryline über bekannte Personen aus diesem Buch oder andere Paare einbaut.

Na ja, kommen wir also zum Wesentlichen. Cassandra Clare ist eine der wenigen, die es schafft, mich mit einem Schreibstil aus der dritten Person zu begeistern. Er ist so eine Kunst für sich, märchenhaft schön, poetisch, spannend, gefühlsecht und noch so viel mehr. Diese Art, wie sie immer wieder Poesie und ganz besonders Religion in ihren Büchern wiederspiegelt, ist einfach schier unglaublich.

Ich liebe ihre unterschiedlichen Charaktere. Ich kann mich einfach - aus welchem Grund auch immer - zu 99% mit ihren Charakteren identifizieren, jedenfalls mit den "Guten". Julian und Emma, aber auch Ty und Dru machen solche enormen Veränderungen nach dem Tod von Livvy durch, dass ich meinen Eindruck dazu gar nicht in Worte fassen kann. Es sind sowohl negative als auch positive Dinge, die mich haben verzweifeln lassen und gleichzeitig Tränen vor Glück vergießen lassen. Was ich auch bei Clare so toll finde, ist, dass sie viele wichtige Themen aus "unserer" Welt so einbaut, als wäre es das normalste der Welt. Nehmen wir nur Ty als Autist, Diana als Transsexuelle, Mark als Homosexuellen und und und.

Was mich immer umhaut und einen auch dazu versucht, die 1024 Seiten in einem Rutsch durchzulesen, ist die Folge von einem Ereignis nach dem anderen. Es geht direkt nach Livvys Tod weiter, und sie behandelt in dieser Triologie einfach schlicht gesagt das altbekannte Problem namens Rassismus. Und diesen Rassismus setzt sie innerhalb der Schattenjäger-Welt total realistisch um; sie weiß, was auch die Auswirkungen in "unserer Welt" ausmachen würden. Sie weiß aber auch, den Rassismus zu bekämpfe, und schafft so eine wirklich dunklere Geschichte als von ihr gewohnt, was ich durchaus gelungen finde.

Natürlich bleibt auch immer noch die Frage, ob Jules und Emma es nun schaffen, nach den dramatischen Ereignissen wie Inquisitor Lightwoods Tod ohne Exil irgendwie irgendwie ihren Parabatai-Bund zu zerstören oder irgendwie die Gefühle zurückzudrängen. Geschweige denn von Christinas verwirrenden Gefühlen für Kieran und Mark, oder die um Livvy trauernden Blackthorns, die nun zwar Helen wieder haben, aber nichts wie vorher ist. Aber wie das ganze ausgeht, erfahrt ihr nur, wenn ihr es lest :)

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ende. Es ist offen (wie gewohnt), lässt Platz für eine neue Reihe und dennoch hat die Reihe meiner Meinung nach ein sehr gutes Ende bekommen, auch wenn ich noch gar nicht fassen kann, dass es vorbei ist.

"Queen of Air and Darkness" ist ein atemberaubender Abschluss mit vielfältigen Charakteren, einem wortgewandten Schreibstil und einem Plot, der mich sprachlos gemacht hat. Danke, Cassandra Clare, für dieses Literarische Meisterwerk. Ich werde diese Reihe den Rest meines Lebens von ganzem Herzen lieben 😥






Was ist euer Lieblingsbuch bzw. eure Lieblingsreihe von Cassandra Clare?



Zitat



Ohne dich bin ich nicht ich selbst, Emma. Wenn man erst einmal Tinte in Wasser aufgelöst hat, kann man sie nicht mehr herausfiltern. Genauso fühlt sich das an: Ich kann dich nicht mehr aus meinem Dasein herausfiltern. Denn das würde bedeuten, mein Herz aus meiner Brust zu schneiden - und ich mag mich nicht ohne Herz.
- Julian auf S. 552 - 


Klappentext

 

Die Gemeinschaft der Schattenjäger steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Unversöhnlicher Hass erfüllt die einzelnen Gruppen, und auf den Stufen des Ratssaales ist unschuldiges Blut vergossen worden. Auch die Blackthorns haben einen schrecklichen Verlust erlitten, und in tiefer Trauer flieht die Familie nach Los Angeles. Nur Julian und Emma machen sich auf den Weg ins Feenreich. Trotz der Gefahren, die der Fluch ihrer verbotenen Liebe mit sich bringt, wollen sie dort das Schwarze Buch der Toten wiederbeschaffen. Stattdessen entdecken sie ein Geheimnis, so dunkel und gefährlich, dass es die gesamte Unterwelt zu vernichten droht ...

 

Fakten

 

Originaltitel: Queen of Air and Darkness
Autorin: Cassandra Clare - hat in mehreren Ländern gelebt und eine tolle Katze; Erfinderin der Shadowhunters
Übersetzer: Franca Fritz, Heinrich Koop
Seiten:1024
Verlag: Goldmann
Genre: Young Adult / Fantasy
Erscheinungsdatum: 24.06.2019
Gebundene Ausgabe: 20,00€
E-Book: 14,99€

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Donnerstag, 20. Juni 2019

Game of Libraries - Bibliotheken und ihre Zukunft
20.6.19 3 Kommentare

Hi!

Endlich geht es mit Game of Libraries weiter.
Habt ihr euch schon einmal gefragt, ob Bibliotheken eine Zukunft haben? Nein? Nun, wenn ihr mal in einer Arbeiten wollt (sei es als Studentische Hilfskraft, FaMI oder BibliothekarIn) oder ihr von einer abhängig seid (Buchhandel etc.), solltet ihr das vielleicht tun.

Bevor ich mich auf die Ausbildung zur FaMI beworben habe, kannte ich den Beruf natürlich gar nicht und habe eher zur Ausbildung als Buchhändlerin tendiert. Allerdings habe ich dann von allen möglichen Seiten gesagt bekommen, dass dieser Beruf doch keine Zukunft habe, und leider ist das auch immer mehr so, da die großen Ketten wie Thalia, Hugendubel & Co. viel mehr Umsatz als die privaten Buchhandlungen machen. 
Dann habe ich die FaMI-Ausbildung entdeckt und durfte mir danach anhören, dass Bibliotheken auch keine Zukunft haben, wo ich dann aber dagegen gehalten habe. Und diese Gründe, weshalb ich denke, dass Bibliotheken mit dem richtigen Ansatz sehr wohl eine Zukunft haben, möchte ich hier einfach mal in Zeiten der Digitalisierung (sonst gäbe es diesen Blog wohl nicht, haha) mit euch teilen.

Bibliotheken sind ein Treffpunkt für sich. Jeder Mensch aus jeder Schicht kann sie nutzen und andere Menschen kennen lernen. Gerade heutzutage, wo es immer mehr einsame Ältere gibt, nutzen sie vor allem gerne Internetplätze und Kaffeeautomaten, die heutzutage in Bibliotheken gar nicht mehr wegzudenken sind. Studenten treffen sich in Lerngruppen in der Bibliothek, weil sie dort ungestört und konzentriert arbeiten können und direkten Literaturzugriff haben. Die meisten Bibliotheken bieten mittlerweile W-LAN an, und nicht zu vergessen ist das klassische Buch. Viele Menschen mögen es immer noch viel lieber, ein Buch in der Hand zu halten und Seiten umblättern zu können. Praktisch ist es auch für viele, sich aktuelle Filme, CDs oder Games ausleihen zu können, was auf jeden Fall schon in ÖBs zutrifft.

Natürlich sollten Bibliotheken, wenn der jeweilige Träger die finanziellen Mittel dazu hat, sich der Zeit anpassen und neben dem Online-Katalog z.B e-Book-Reader zum Ausleihen und eine Onleihe (online e-Books ausleihen) anbieten, da man sein Angebot um ein vielfaches erweitern kann. Vor allem für Öffenliche Bibliotheken würde sich meiner Meinung auch ein Maker-Space (3D-Drucker, selbst programmierbare Drucker), einen in der Mitgliedschaft enthaltenen Streamingdienst und auch Spielekonsolen wie die PS4, Switch etc. lohnen. Denn wenn die ÖB bei den Schulbesuchen damit werben kann, dass die jüngere Generation dort Zugang zu vielen modernen Dingen hat, würden sicherlich noch mehr Schüler in die Bibliothek kommen.

Das Veranstaltungsangebot hat sicherlich auch Einfluss auf die Besucherzahlen. Die Nutzer möchten etwas erleben, sei es ein Konzert, eine Ausstellung (wie sie meine Bib regelmäßig anbietet), eine Diskussion oder eine schlichte Lesung, für die man sich auch zum Beispiel mit einem Buchhändler zur Unterstützung zusammmentun kann. Auch die Medienpräsenz spielt eine große Rolle, sei es die Website oder eine Instagram-Profil. Eine Bibliothek muss sich klar werden, welche Nutzer sie ansprechen möchte und dementsprechend reagieren. Die Bibliothek, in der ich zum Beispiel arbeite, hat jetzt auch Instagram, da wir vor allem auch junge Studenten in unsere WB locken wollen (falls ihr wissen wollt, wie das aussieht: HIER geht's zum Instagram-Profil meiner Bib).

Vor allem aber macht auch die Gestaltung der Bibliothek viel aus. Ist eine Bibliothek randvoll mit Regalen, farblos und ohne Sitzmöglichkeiten, wird ein Nutzer eher nicht noch einmal wieder kommen. Hat man aber attraktive Farben, diverse Sitzmöglichkeiten und viel Platz zum Umschauen zwischen den Gängen, denkt ein Nutzer sich eher 'Hier möchte ich noch einmal hin'.
Eine Bibliothek, die diese ganzen Voraussetzungen meiner Meinung nach erfüllt, ist z.B. die Bücherhallen Hamburg. Natürlich ist mir klar, dass nicht jede kleine Bibliothek mit einem geringen Budget diese ganzen Punkte erfüllen kann und vielleicht irgendwann doch schließen muss, weil die Stadt oder das Land eher die Steuergelder in die Verbreitung von Glasfaserkabeln investetiert.
Allerdings muss man auch bedenken, was Kooperationen möglich machen können. Ein Beispiel dafür ist die NBib24, eine Onleihe, die zusammen von diversen niedersächsichen ÖBs geleitet wird.

Wenn also Bibliotheken sich stetig weiterentwickeln, haben sie definitv eine Zukunft, allerdings werden kleinere Bibliotheken aussterben und größere immer größer werden.

Wie steht ihr dazu? Was sind eure Wünsche an Bibliotheken?

Eure Vera

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Sonntag, 16. Juni 2019

Happy Birthday, little Blog - mein erstes Blogiläum
16.6.19 4 Kommentare



Ich kann noch immer gar nicht fassen, dass es heute ein Jahr her ist, dass ich den ersten Blogbeitrag veröffentlicht habe. Irgendwie kommt mir das ganze immer noch sehr unwirklich vor - eigentlich würde ich euch jetzt alle am liebsten mit ganz vielen Büchergewinnspielen und ganz viel Liebe überschütten. Das mit dem Gewinnspiel hole ich vielleicht auch bald nach, denn momentan habe ich zum ersten Mal seit langem eine kleine Verschnaufpause nach den ganzen Klausuren und wieder mehr Zeit zum Lesen, wie ihr vielleicht auch an meinem aktuellen Leseplan entnehmen könnt. Deshalb wollte ich unbedingt zumindest einen kurzen, gefühlsduseligen Post schreiben.

Ich weiß noch, wie ich früher immer total begeistert von anderen Blogs - man nehme nur Stehlblüten oder Trallafittibooks - war und das ich auch so etwas unbedingt machen wollte. Nebenbei habe ich zu dem Zeitpunkt auch fleißig Fanfictions auf Instagram und Wattpad geschrieben, die allerdings mehr schlecht als recht waren. Und da ich sehr unzufrieden mit den Stories waren, habe ich ehrlich gesagt aufgrund der Tatsache, dass ein Lieferant mir erzählt hat, dass seine Tochter einen Buchblog hat, den Entschluss gefasst, selbst einen zu veröffentlichen, da ich schon immer extrem lesebegeistert war und einfach mal mit Gleichgesinnten, die ich zu dem Zeitpunkt nicht hatte, über meine Lieblingsbücher reden wollte. Kurzerhand habe ich mich nach einem Anbieter und Blogdesigns umgeschaut, obwohl ich ehrlichgesagt zu dem Zeitpunkt noch keine Ahnung von HTML, CSS oder JavaScript hatte. Letztendlich hatte ich mich für ein Vintage-Design entschieden, dass diejenigen, die von Anfang an dabei sind, vielleicht noch kennen.

Als mein Blog dann meiner Meinung nach fertig war (heute weiß ich, dass er das nie sein wird :D) habe ich einfach drauf losgetippt. Meine erste Rezension war "Sturmtochter", Band 1, und wenn ich mir jetzt anschaue, wie ich früher geschrieben habe, kann ich auf jeden Fall sagen, dass ich mich weiter entwickelt habe. Einen Monat nach dem Blog habe ich mich dann auch um Lovelybooks, Lesejury, Bloggerportal und ganz besonders Instagram gekümmert. Wenn ich mir heute ansehe, was für eine schlechte Qualität meine Fotos früher hatten, bin ich doch froh, dass ich heutzutage mittlerweile eine Softbox, eine gute Handykamera und ein Stativ besitze. All diese Dinge wie was das Bloggerportal ist, geschweige denn Rezensionsexemplare oder eine Softbox, weiß ich nur von Rika (rikasbookshelf.de), der ich wirklich sehr viel zu verdanken habe.

Natürlich ist ein Blog auch Arbeit. Er hat mich routinierter gemacht, und ich habe Spaß am Coden gefunden. Als Ende Januar das aktuelle Blogdesign zusammen mit der kürzeren, eigenen Domain mit ein bisschen Hilfe von außerhalb online ging, habe ich wirklich gemerkt, was ein gutes Design ausmacht, da auf einmal Leute bei meinem Blog kommentiert haben. Aber diese Designentwicklung, immer diese kleinen Verbesserungen, die ich einmal monatlich erledige, machen nicht nur das Bloggen aus. Zum Bloggen gehört für mich Lesen und darüber mit Leidenschaft zu berichten, Kontakte mit anderen zu pflegen und Spaß bei der ganzen Sache zu haben.

Und deshalb möchte ich bei euch, ihr Leser, einfach mal von ganzem Herzen bedanken. Ohne euch wäre das nicht dasselbe. Ohne eure Kommentare, euer Feedback und alles andere. Ich habe tolle Menschen kennengelernt, neue Blogs. Wegen euch macht es mir noch mehr Spaß, über Bücher zu berichten und gelegentlich beim Fangirlen zu eskalieren.


Danke dafür, dass ihr mein Leben so bereichert. 


Auf ein neues Jahr!


Eure Vera

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